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Leuchtende Laternenbilder im Kloster

Rostock Leuchtende Laternenbilder im Kloster

Eine Sonderausstellung in Rostock zeigt Bilder des Schwaaner Künstlers Rudolf Bartels – noch bis zum 2. Oktober

Rostock. Dunkle Gestalten, grauer Hintergrund, leuchtende Laternen – mit seiner Laternenkinder-Serie ist der Maler Rudolf Bartels (1872-1943) aus Schwaan bei Rostock bekannt geworden. Das Kulturhistorische Museum Rostock im Kloster zum Heiligen Kreuz zeigt derzeit die Sonderausstellung „Einfach und nur schön“.

„Der Großteil der ausgestellten Werke stammt aus dem eigenen Haus“, sagt Museumsleiter Steffen Stuth. „Das Besondere an Bartels ist, dass es mehrere Themen gibt, die er immer wieder neu aufrollt.“

Der Künstler, der vor 99 Jahren in die Hansestadt kam, malte Rostocker Stadtansichten vom Gehlsdorfer Ufer aus. Aber auch seine Laternenkinder, blühende Bäume oder Blütengärten zählten zu seinen favorisierten Motiven. Die Serienbilder animieren zum Vergleichen, weil es oft ähnliche Motive sind, sagt Stuth.

Bartels gilt als einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts in Mecklenburg-Vorpommern und war Mitglied der Künstlerkolonie Schwaan um Franz Bunke (1857-1939). Eine Staffelei konnte er sich nicht leisten, ist in der Ausstellung zu erfahren. Deshalb stellte er die Leinwände oft auf einen Stuhl und malte.

Doch nicht nur die Bartels-Schau zieht Gäste an, sondern ebenso die Dauerausstellungen und Sammlungen des Museums. Gezeigt werden unter anderem achäologische Funde, Spielzeug, Münzen, niederländische Malerei oder „Entartete Kunst“. Sakrale Kunst liegt dem Museumsleiter besonders am Herzen. Mittelpunkt dieser Ausstellung ist der Drei-Königs-Altar, der Vorbild für andere Altäre in Rostock war.

Daneben hängt die älteste Stadtansicht Rostocks. Stuth: „Es ist spannend für Besucher, zu sehen, welche Bedeutung Rostock als Hansestadt hatte.“

Luise Fröhlich

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