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Wir kommen nach Güstrow

Güstrow Wir kommen nach Güstrow

Zum Wallensten-Hoffest werden die Sopranistin Eva Lind und Liedermacher Gerhard Schöne erwartet / Gefeiert wird beim dem Renaissance-Schloss

Güstrow. Artisten, Musiker, Zauberer, Märchenerzähler – das ist die Mixtur, aus der das Wallenstein-Hoffest in Güstrow besteht. Morgen beginnt das zweitägige Spektakel auf dem Franz-Parr-Platz der Barlachstadt. Das Fest findet vor der Kulisse eines der bedeutendsten Gebäude der Renaissance in Mecklenburg-Vorpommern statt – dem Güstrower Schloss. Dort residierte der Herzog zu Mecklenburg, Albrecht von Wallenstein, zwischen 1628 und 1630.

Für Veranstalter Leo Höglinger findet einer der Höhepunkte des Festes gleich zu Beginn statt: der Auftritt der österreichischen Sopranistin Eva Lind. Sie wird zur Eröffnung ein Galakonzert singen.

Die Opernsängerin hat schon mit weltbekannten Tenören wie Luciano Pavarotti, Placido Domingo und José Carreras auf der Bühne gestanden.

Am Abend wird es für die Besucher lockerer. Der Rostocker Saxophonist Andreas Pasternack tritt zusammen mit seiner Band auf dem Platz vor dem Schloss auf. Zu hören gibt es vor allem poppige Jazz- und Swing-Klassiker.

Lebhaftes Treiben steht am Sonnabend auf dem Programm. Akrobaten, Artisten, Jongleure und Stelzenläufer erscheinen von 15.00 bis 18.00 Uhr auf dem Festplatz. Eine Hüpfburg und das „Schnuppe“-Figurentheater auf dem Hof des Stadtmuseums sollen für Unterhaltung bei den Kindern sorgen. „Viele von ihnen feiern an diesem Wochenende ihre Einschulung“, weiß Höglinger.

Der Vorteil: Das Museum liegt direkt am Franz-Parr-Platz, sodass keine weiten Wege zurückgelegt werden müssen. Die Ausstellung im Museum führt den Besucher durch die Geschichte, Kunst und Kultur der zwischen 1219 und 1226 gegründeten Stadt. Ebenso lohnt sich ein Abstecher zum etwa fünf Gehminuten entfernten Markt. Dort befindet sich die St. Marienkirche. Ihr wichtigstes Kunstwerk ist ein Flügelaltar des Brüsseler Bildschnitzers Jan Borman aus dem Jahr 1522.

Um 18.00 Uhr tritt Liedermacher Gerhard Schöne auf die Bühne vor dem Schloss. Der aus Sachsen stammende Musiker wird mit seinem Programm „Alles muss klein beginnen“ ein Familienkonzert spielen.

Bekannte Kinderlieder des 64-Jährigen sind „Ein Popel“ oder „Jule wäscht sich nie“.

Wer gern ins Theater geht, für denjenigen hat der Veranstalter und Weinhändler einen Tipp: Nachmittags wird im Ernst-Barlach-Theater, das sich ebenfalls am Festplatz befindet, das Stück „Katharina Lutherin zu Wittenburg“ aufgeführt.

Ausklingen wird der zweite Tag des Festes mit der Berliner Band Jambezi. Die fünf Musiker spielen Funk, Blues und Soul.

Michaela Krohn

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