Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Extra IOM befürchtet mehr als 140 Tote im Mittelmeer - 16-Jähriger überlebt
Extra IOM befürchtet mehr als 140 Tote im Mittelmeer - 16-Jähriger überlebt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:01 29.03.2017

Rom (dpa) - Wieder sind Menschen auf ihrer Flucht nach Europa im Mittelmeer ertrunken. Ein 16-Jähriger sei auf hoher See, festgeklammert an ein Stück Holz, von der spanischen Fregatte „Canarias“ entdeckt und von der Küstenwache nach Lampedusa gebracht worden, sagte IOM-Sprecher Flavio Di Giacomo der dpa. Den Rettungskräften berichtete er, dass er im libyschen Sabrata mit 146 anderen an Bord eines Bootes ging, das schließlich verunglückte. Es seien auch fünf Kinder und mehrere schwangere Frauen dabei gewesen. IOM geht davon aus, dass der 16-Jährige als einziger überlebt hat.

Mehr zum Thema
Politik Hilfsorganisationen alarmiert - Neue Tragödie im Mittelmeer

Wieder sterben Menschen auf ihrer gefährlichen Flucht nach Europa - trotz aller Versprechen und Abkommen der Politik. Hilfsorganisationen mahnen: Auf dem Mittelmeer findet eine Tragödie statt.

24.03.2017

Die Umsiedlung von Flüchtlingen aus Griechenland und Italien in andere EU-Staaten ist ein praktisch gescheitertes Projekt. Jetzt will Österreich ganz aussteigen. Nach dem Motto: Solidaritätsverweigerung wegen Solidaritätsverweigerung.

27.03.2017

Eine Studie der Universität Konstanz legt den Schluss nahe, dass die Chancen auf eine Anerkennung des Asylantrags unterschiedlich hoch sind - je nachdem, in welches Bundesland ein Flüchtling kommt. Der Autor spricht von einer „Asyl-Lotterie“ - doch das BAMF hält dagegen.

28.03.2017