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„Volksverräter“ zum „Unwort des Jahres 2016“ gewählt

Darmstadt „Volksverräter“ zum „Unwort des Jahres 2016“ gewählt

Der Begriff „Volksverräter“ ist das „Unwort des Jahres 2016“. Das teilte die Sprecherin der „Unwort“-Jury, die Sprachwissenschaftlerin Nina Janich, in Darmstadt mit.

Darmstadt. Der Begriff „Volksverräter“ ist das „Unwort des Jahres 2016“. Das teilte die Sprecherin der „Unwort“-Jury, die Sprachwissenschaftlerin Nina Janich, in Darmstadt mit. Begründung: Das Wort sei ein „Erbe von Diktaturen“ unter anderem der Nationalsozialisten. Zum „Unwort des Jahres 2015“ war der häufig von Rechtspopulisten verwendete Begriff „Gutmensch“ gewählt worden. Für 2014 hatte das Gremium „Lügenpresse“ ausgesucht. Im Jahr 2013 war „Sozialtourismus“ das „Unwort“, davor „Opfer-Abo“ und „Döner-Morde“.

dpa

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Ein «Erbe von Diktaturen»
Eine Frau applaudiert im August 2015 neben einem Schild mit der Aufschrift "Volksverräterin" vor einer Flüchtlingsunterkunft in Heidenau in Sachsen. Die Kanzlerin Merkel besuchte die Flüchtlingsunterkunft.

Schon die Nationalsozialisten hatten das „Unwort des Jahres 2016“ benutzt. Mit dem Begriff „Volksverräter“ werden heute Politiker beschimpft. Das sage auch etwas über eine Gesellschaft aus, meinen Sprachwissenschaftler.

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