Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Extra Franziskus nennt Rohingya in Bangladesch beim Namen
Extra Franziskus nennt Rohingya in Bangladesch beim Namen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:22 01.12.2017
Anzeige
Dhaka

Nach Kritik an seinem zögerlichen Umgang mit dem Rohingya-Konflikt hat Papst Franziskus die muslimische Flüchtlinge doch noch beim Namen genannt. Nach einem Treffen in Bangladesch mit den Angehörigen der verfolgten Minderheit aus Myanmar sagte er: „Die Anwesenheit Gottes heißt heute auch Rohingya.“ Zudem sagte er ihnen Hilfe zu. Von Myanmar sind Hunderttausende Rohingya nach Bangladesch geflüchtet. In Myanmar werden sie „Bengalen“ genannt und sie bekommen dort keine Staatsangehörigkeit. Der Papst war kritisiert worden, dass er das Wort „Rohingya“ in Myanmar nicht benutzt hatte. 

dpa

Mehr zum Thema

Alle warteten darauf, ob sich der Papst direkt zu dem Konflikt um die Rohingya-Minderheit in Myanmar äußert. Tat er nicht. Aber er fand auch so deutliche Worte. Einigen war das jedoch zu schwach.

28.11.2017

Naypyidaw (dpa) – Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Myanmar das Land zu Gerechtigkeit und Achtung der Menschenrechte aufgefordert.

28.11.2017

Naypyidaw (dpa) – Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Myanmar die Führung des Landes zur Achtung der Menschenrechte ermahnt.

28.11.2017
Anzeige