Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Extra Kreise: Atomkonzerne sollen 23,34 Milliarden an Fonds überweisen
Extra Kreise: Atomkonzerne sollen 23,34 Milliarden an Fonds überweisen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:23 27.04.2016
Anzeige
Berlin

Durchbruch im Milliardenpoker um die Kosten des Atomausstiegs: Die vier Stromkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW sollen die vollen Kosten für die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll übernehmen. Dafür sollen sie bis zum Jahr 2022 gut 23 Milliarden Euro in einen staatlichen Fonds überweisen. Darauf hat sich die Regierungskommission nach dpa-Informationen geeinigt. Die auf den Fonds zu übertragene Summe setzt sich demnach aus den Rückstellungen der Konzerne und einem Risikoaufschlag von gut 6 Milliarden Euro zusammen. Letzterer war bis zuletzt umstritten.

dpa

Mehr zum Thema

Fünf Jahre nach dem Beschluss zum Atomausstieg rückt in Deutschland ein Milliarden-Entsorgungspakt zwischen Staat und Konzernen näher. Die Unternehmen sollen ein paar Milliarden drauflegen, dafür werden sie die Endlager-Haftung an die Steuerzahler los. Die Börse jubelt.

27.04.2016

Die vier Atomkonzerne sollen nach dem Willen der Regierungskommission die vollen Kosten für die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll auf einen staatlichen Fonds übertragen.

27.04.2016

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat die Bundesregierung ihre Laufzeitverlängerung für die Kernkraftwerke zurückgenommen und einen schrittweisen Atomausstieg beschlossen.

04.05.2016
Anzeige