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OECD nennt Panama „letzten großen Verweigerer“ von Steuertransparenz

Berlin OECD nennt Panama „letzten großen Verweigerer“ von Steuertransparenz

Nach der Aufdeckung von 214 000 Briefkastenfirmen in Panama hat die Industrieländer-Organisation OECD dem Land schwere Versäumnisse vorgeworfen.

Berlin. Nach der Aufdeckung von 214 000 Briefkastenfirmen in Panama hat die Industrieländer-Organisation OECD dem Land schwere Versäumnisse vorgeworfen. Panama habe sich nicht an Zusagen gehalten, internationale Standards für Steuer-Transparenz einzuhalten. Die Konsequenzen seien nun sichtbar, sagte der Generalsekretär der OECD, Angel Gurría. Nach einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel und den Spitzen internationaler Wirtschaftsorganisationen im Kanzleramt sprach Gurría von einem Signal an all jene, die Handelspartner von Panama seien oder ähnliche Geschäftsmodelle betreiben.

dpa

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Panama-Stadt/Berlin
Die „Panama Papers“ sollen belegen, dass Politiker, Stars und Kriminelle über Jahrzehnte eine panamaische Anwaltskanzlei genutzt haben, um Konten und Wertgegenstände zu verstecken.

Nach den Enthüllungen über Briefkastenfirmen haben in mehreren Staaten Untersuchungen begonnen. Auch aus Deutschland sollen Steueroasen genutzt worden sein. Ob die Finanzgeschäfte Recht und Gesetz verletzt haben, ist unklar.

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