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Stralsunder beten für ihre Werft

Stralsund Stralsunder beten für ihre Werft

Zum 17. Friedensgebet für die Volkswerft rufen die Kirchengemeinden am Montag um 19 Uhr in der Marienkirche auf.

Stralsund. Zum 17. Friedensgebet für die Volkswerft rufen die Kirchengemeinden am Montag um 19 Uhr in der Marienkirche auf.

Damit wollen sie auch im neuen Jahr ein Zeichen setzen und sich für den Fortbestand des Schiffbaus am Sund einsetzen. „Die Politik hat bisher fest an unserer Seite gestanden“, sagte Mitinitiator Thomas Nitz vom Kreisdiakonischen Werk. „Sie muss es auch weiter tun!“ In einer Pressemitteilung erinnert er an die Aktion „Hoffnungslichter für unsere Werft“, zu der die katholische Gemeinde „Heilige Dreifaltigkeit“ vor einem Jahr aufgerufen hatte. Fast 1000 Stralsunder zogen damals mit Kerzen von St. Marien zum Alten Markt und forderten den Erhalt der insolventen Werft, für die bis heute keine Lösung gefunden wurde. Zum ersten Friedensgebet hatten die Kirchen bereits kurz nach dem Konkurs am 3. September 2012 aufgerufen.

Derzeit werden auf der Werft noch zwei Spezialtransporter für die dänische Reederei DFO zu Ende gebaut. Der größte Teil der ehemaligen Arbeiter war allerdings zwischenzeitlich von einer so genannten Transfergesellschaft aufgefangen worden. Die lief aber zum 31. Oktober 2013 aus. Das heißt: Die meisten Stralsunder Schiffbauer sind jetzt arbeitslos.

17. Friedensgebet für die Werft: 6. Januar, 19 Uhr, St. Marien.

 

OZ

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