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Volkswerft: Zitterpartie noch nicht zu Ende

Stralsund Volkswerft: Zitterpartie noch nicht zu Ende

Die Marienkirche war am Montagabend auch zum 13. Friedensgebet für den Erhalt der Volkswerft gut gefüllt.

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Der Betriebsratsvorsitzende der Werft, Jürgen Kräplin, am Montagabend beim Friedensgebet in der Marienkirche.

Quelle: Christian Rödel

Stralsund. Die Marienkirche war am Montagabend auch zum 13. Friedensgebet für den Erhalt der Volkswerft gut gefüllt. „Es kann einen Aufbruch mit neuer Produktpalette geben“, sagte der Kieler Pastor Oliver Stabenow, der in der Nordkirche für Arbeit und Wirtschaft zuständig ist. Nach seiner Ansicht darf es bei der Werftenrettung nicht nur um die im Raum stehende Mitarbeiterzahl von 500 gehen. „Es sollten alle Arbeitsplätze erhalten bleiben, damit die Familien nicht auseinander gerissen werden, wenn sich plötzlich ein Vater in der Ferne einen neuen Job suchen muss.“ Der Betriebsratsvorsitzende Jürgen Kräplin sagte, dass die zukünftige Mitarbeiterzahl von 500 die unterste Grenze sein soll. Bei der Belegschaftsversammlung am Montag habe nach Kräplins Worten der Insolvenzverwalter versichert, dass in der zweiten Hälfte dieses Monats eine Entscheidung über einen künftigen Investor fallen werde. Der ehemalige Landtagsabgeordnete Thomas Nitz ergriff als letzter Redner das Wort. Er warnte davor, sich zurück zu lehnen und schon jetzt von einer Rettung des Schiffbaubetriebes zu sprechen. „Die Zitterpartie ist noch nicht zu Ende“, warnte er.

 

cr

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