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Bad Doberan Der 1000. Ladekran aus Parkentin
Mecklenburg Bad Doberan Der 1000. Ladekran aus Parkentin
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19:37 15.03.2019
Peter Geers (2.v.l.) weist die Speditionsfahrer Lutz Lüders (3.v.l.) und Werner Weltzien am nagelneuen 29-Meter-Ladekran ein. Quelle: Thomas Hoppe
Parkentin

 „Das ist für uns ein wichtiger Meilenstein“, erklärt Marko Schrödter (43), der alleinige Geschäftsführer der Fahrzeug- und Karosseriebau Parkentin GmbH, zur gestrigen Auslieferung des 1000. Lkw-Ladekrans seit der Firmengründung 1990. Sein erfahrener Mitarbeiter Peter Geers – er arbeitet seit 31 Jahren an diesem Standort – erläutert den Fahrern von der Zent-Spedition Kritzkow, Lutz Lüders und Werner Weltzien, zunächst die Funktionsweise des Geräts, das einen 29 Meter langen Ausleger hat. Derweil betont der Güstrower Jörn-Peter Zent (54), der diese Spedition 1993 gründete, dass er seit knapp 20 Jahren ein „sehr zufriedener“ Kunde der Parkentiner sei. „Das ist eine sehr gute Zusammenarbeit – sonst würde es auch nicht so laufen. Das sind ja teure Geräte, die wir hier kaufen. In Parkentin wird auf das Fahrgestell die Pritsche aufgebaut und der Kran.

Jörn-Peter Zent: „Wir arbeiten mit Parkentin schon lang und sehr gut zusammen“. Quelle: Thomas Hoppe

Allein das sind 140 000 Euro, so ein ganzer Zug mit Anhänger kostet uns insgesamt rund 300 000 Euro“, erläutert der Speditions-Geschäftsführer und ergänzt: „Jetzt habe ich gerade zwei hier bekommen, diesen und vor gut einer Woche einen“.

Mit Letzterem war der Kaminer René Wisnewski bereits in Bayern unterwegs“: „Ich habe einen Ehrenkranz an der Karosserie – es ist nicht nur der 999. Ladekran aus Parkentin, sondern die Jubiläumsedition, denn unsere Firma ist gerade 25. geworden“, sagt der 44-Jährige stolz. Mit dem Kran könnten zum Beispiel die Paletten mit Dachsteinen, die die Spedition auch transportiert, gleich zu den Dachdeckern hochgehievt werden. Selbst ganze Schornsteine setzen die Ladekräne in Fertigteilhäuser ein. Der 1000. für den Parkentiner Karosseriebauer wurde aus Spanien geliefert. „Wir sind Vertragspartner des Hiab-Konzerns und der hat in Schweden seine Unternehmenszentrale mit der Entwicklungsabteilung und in Spanien sowie Polen Produktionsstätten“, macht Marko Schrödter die europäische Dimension des Jobs der insgesamt 53 Mitarbeiter und Lehrlinge seiner GmbH in Parkentin und Satow deutlich.

René Wisnewski: „Ich habe einen Ehrenkranz an der Karosserie – es ist die Jubiläumsedition.“ Quelle: Thomas Hoppe

„Wir bauen, reparieren und restaurieren im Nutzfahrzeugbereich alles, was so anfällt: Feuerwehren, Koffer- und Pritschenfahrzeuge, Kranfahrzeuge, richten Rahmen...“, erklärt der studierte Maschinenbauingenieur. Marko Schrödter arbeitet seit 2002 in der GmbH, die er von 2016 bis Ende 2018 gemeinsam mit seinem Vater Michael führte. Zu 90 Prozent seien die Parkentiner Fahrzeuge in MV unterwegs, aber auch in Berlin, Schleswig-Holstein und Hamburg.

Bereits 1960 gab es hier so einen Betrieb, der zu DDR-Zeiten zu einer PGH gehörte, dann VEB wurde und schließlich Teil vom KIB (Kraftfahrzeuginstandsetzungskombinat Rostock). Im Jahr 1990 wurde alles reprivatisiert. „Derzeit haben wir sehr gut zu tun. Unsere Auslastung geht in diesem Jahr schon bis in den August hinein. Das war nicht immer so, im Normalfall konnten wir vorher nur zwei, drei Monate nach vorn gucken. Da konnte man auch mal eine Auftrag dazwischenschieben. Das ist im Moment gar nicht so.“

Geschäftsführer Marko Schrödter: „Unsere Auslastung geht in diesem Jahr schon bis in den August hinein.“ Quelle: Thomas Hoppe

Thomas Hoppe

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