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Bad Doberan Apfelfest und Gartenflohmarkt Sonntag in Reddelich
Mecklenburg Bad Doberan Apfelfest und Gartenflohmarkt Sonntag in Reddelich
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00:00 20.10.2017
Weiß, was schick ist: In ihrem neuen Dirndl wird Silvia Kastell, die Koordination der Obstarche Reddelich, am Sonntag zum 2. Apfelfest und Gartenflohmarkt dabei sein. Quelle: Fotos: Sabine Hügelland
Reddelich

Die Obstarche Reddelich hat eine neue Mitstreiterin. Stefanie Drese (SPD), Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung in MV, hat die Schirmherrschaft übernommen und einen Patenobstbaum gepflanzt. „Wir sind natürlich sehr erfreut“, sagt Silvia Kastell, Koordinatorin der Obstarche, die derzeit in den letzten Vorbereitungen für das zweite Apfelfest und den Gartenflohmarkt an diesem Sonntag steckt.

Ministerin Drese unterstützt Obstarche und übernimmt die Schirmherrschaft

Von 9 bis 16 Uhr laden die Mitglieder der Obstarche und des Kulturvereins Reddelich und Brodhagen ein. 21 Händler haben sich angemeldet, die auf dem Sportplatz ihre Stände aufstellen. In der Bauernscheune wird eine Band die Veranstaltung musikalisch umrahmen. „Für Kinder bieten wir Seifen gießen mit fruchtigen und weihnachtlichen Düften an. Außerdem ist eine Wanderausstellung des Nabu mit acht Aufstellern über Streuobstwiesen, heimische Tiere und Pflanzen zu sehen“, sagt Silvia Kastell.

„35 historische Sorten als Halbstamm und Buschbaum werden wir an diesem Tag von regionalen Erzeugern verkaufen.“ Äpfel, Birnen, Pflaumen und Quitten. „Darunter sind Apfelsorten wie Hasenkopf, Gelber Richard und Cox Orange. Auch Sorten die zu DDR-Zeiten beliebt waren, wie die Carola, Undine, Helios und historische Birnen wie Alexander Lukas, Williams Christ, Köstliche aus Charneux. Die Bäume sind an unsere Klimaverhältnisse angepasst, in Mecklenburg-Vorpommern gewachsen und geschult“, sagt sie. „Und wir bieten Beratungen rund um Obstbäume zur Pflanzung und Pflege an – ebenfalls einen kostenfreien Pflanzschnitt der erworbenen Bäume.“ Zu kaufen gibt es auch Kürbisse aus der Region, Honig und tierschutzgerechte Geflügeltransportkisten aus Holz. Die mobile Presse aus Satow ist ebenfalls in Reddelich sein.

Die ersten Bäume der Obstarche Reddelich wurde 2014 gepflanzt. Mittlerweile wachsen hier 309 historische Obstsorten auf Streuobstwiesen und in Obstbaumreihen. Auch Sozialministerin Stefanie Drese hat schon an einer Führung teilgenommen. „Sehr gern habe ich die Schirmherrschaft als Sozialministerin übernommen. Ich kenne das wundervolle Projekt bereits länger und halte es für eine wichtige und nachhaltige Initiative für die Entwicklung der Gemeinde Reddelich und eine Bereicherung der kulturellen Vielfalt in der Region“, so Stefanie Drese. „Es freut mich besonders, dass die Reddelicher Obstarche auch von vielen Kindern besucht wird. Sie werden dabei über die verschiedenen Obstsorten, vor allem über bedrohte Sorten informiert. Das ist ganz praktische, naturnahe frühkindliche Bildung, die ich sehr wichtig finde. Die Kinder entwickeln gleichzeitig ein Gespür für die Natur und Umweltbelange“, so die Ministerin, die selbst zwei Kinder hat. „Hinzu kommt, hinter dem Projekt stehen tolle Menschen mit der Vorsitzenden Frau Kastell an der Spitze. Dieses Engagement unterstütze ich gern. Zumal ich als sozialdemokratische Sozialministerin dann noch einen Patenobstbaum mit dem Namen ’Roter Krieger’ pflanzen darf.“

In ihrem eigenen Garten habe sie schon mehrere Bäume gepflanzt. „Apfel, Birne und Pflaume – es ist alles dabei. Mir macht Gartenarbeit sehr viel Spaß. Dabei finde ich Entspannung und bekomme den Kopf frei“, so Stefanie Drese. „Am 23. November pflanze ich den nächsten Baum. Diesmal ist es ein Birnenbaum in der Kita Hanstorf.

Natur und Umwelt liegen der Politikerin am Herzen. „Ich möchte meinen Kindern und später Enkeln eine noch einigermaßen intakte Natur hinterlassen. Liebevolle Projekte wie die Reddelicher Obstarche tragen dazu bei“, sagt sie.

Termin: Sonntag, 22. Oktober, Gartenflohmarkt, Apfelfest von 9 bis 15 Uhr am Sportplatz Reddelich und der Bauernscheune. Die Mobile Mosterei aus Satow ist von 9 bis 12 Uhr da.

Sabine Hügelland

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