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Arbeitssieg zum Saisonabschluss

Volley Arbeitssieg zum Saisonabschluss

DSV-Volleyballerinnen bezwingen Neustrelitz II mit 3:1 und unterliegen starker Greifswalder Konkurrenz.

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Fiona Preisinger vom Doberaner SV bei der Ballannahme.

VolleyballDie Meisterschaftssaison der Volleyball-Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern ist zu Ende — zumindest für die beiden Doberaner Teams. Ein paar wenige Spiele stehen noch an. Mit einem Heimsieg und einer Niederlage in eigener Halle blieb den Frauen vom Doberaner SV der achte Platz — für einen Aufsteiger eine passable Leistung.

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Fiona Preisinger vom Doberaner SV bei der Ballannahme.

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Vor den letzten beiden Punktspielen war die Motivation bei den Einheimischen groß. „Mit Neustrelitz II und Uni Greifswald haben wir zwei Gegner zu Gast, die wir besiegen, gegen die wir aber genauso gut verlieren können“, meinte DSV-Trainer Wolfgang Freitag kurz vor der ersten Partie.

Die bestritt Doberan gegen das junge Team des PSV Neustrelitz. Das hatte gerade das Gästeduell gegen Greifswald mit 3:2 verloren. Aber weder kräftemäßig noch moralisch waren die Neustrelitzerinnen damit schon am Ende. Recht ausgeglichen verliefen die ersten beiden Sätze, in denen sich aber auch eine leichte Überlegenheit der DSV-Ladies zeigte.

Nachdem Doberan schon mit zwei Sätzen (25:20, 25:21) führte und auch im dritten Durchgang zwischendurch mit fünf Punkten vorn lag, kamen die Gäste aufeinmal zurück in die Partie, nutzten kleine Abstimmungsfehler beim DSV eiskalt aus. Mit starken Angriffen setzten sie die DSV-Ladies unter Druck und bewiesen durch ihren Einsatz enormen Kampfgeist. Gegen Ende des Satzes wurde es richtig spannend und schließlich ging dieser verdient mit 24:26 an den PSV.

DSV-Trainer Wolfgang Freitag ermahnte seine Spielerinnen, nicht nachlässig zu werden, machte ihnen aber auch Mut und forderte: „Spielt Eure Stärken aus, dann gewinnt Ihr den Satz!“

Neu motiviert starteten die DSV-Volleyballerinnen in die vierte Runde und setzten ihre Gegnerinnen mit verschiedenen Spielweisen gekonnt unter Druck, wodurch es gelang, den Satz mit 25:18, und somit auch das Spiel für sich zu entscheiden.

Der Sieg im ersten Spiel tat den Doberanerinnen gut, schöpften sie damit doch neuen Mut für die nächste und letzte Aufgabe der Punktspielserie. Die Gastgeberinnen wussten, dass die Frauen aus Greifswald ein ernst zu nehmender Gegner sein würden, gegen den nur mit geschickten Aktionen und guter Abwehr etwas auszurichten ist. Diese Annahme bestätigte sich bereits im ersten Satz. Denn die Damen aus Greifswald setzten Doberan mit starken Aufschlägen und Angriffen enorm unter Druck, wodurch es den Gastgeberinnen nur schwer gelang, selbst ein Spiel aufzubauen.

Dennoch hielten sie gut dagegen, verloren den Satz aber mit 21:25. Der zweite Durchgang verlief ähnlich und endete mit demselben Resultat.

Im dritten Satz entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bis auch dieser 24:26 zugunsten der Gäste endete.

Der letzte Spieltag bescherte Doberan ein lachendes und ein weinendes Auge. Letzteres aber vor allem deshalb, weil sich Sandra Hacke, die aus der Region wegzieht, vom Team der Doberanerinnen verabschiedete.

Volleyball-Verbandsliga Herren
Pl.   Team         Sp   Punkte   Sätze
1.   SV Warnemünde II     20   34:6     56:18
2.   LLZ Schwerin       22   34:10   55:22
3.   HSV Neubrandenburg   22   32:12   58:33  
4.   TSV GW Rostock     20   26:14   47:32  
5.   1. VC Parchim       20   24:16   42:37
6.   HSG Uni Greifswald   20   22:18   41:38
7.   ASV GW Wismar     20   18:22   35:37
8.   ESV Turbine Greifswald   20   18:22   35:44  
9.   Grimmener SV     20   16:24   32:44
10.   BW OS Ribnitz-D.     20   14:26   38:46  
11.   Rehnaer SV       20   6:34     15:56
12.   Doberaner SV       22   2:42     17:64

Volleyball-Verbandsliga Damen
Pl.   Team         Sp   Punkte   Sätze
1.   PSV Neustrelitz     20   40:0     60:5  
2.   Grimmener SV     22   38:6     60:17
3.   SV Warnemünde II     22   28:16   46:35
4.   HSG Uni Rostock     20   24:16   45:35
5.   HSG Uni Greifswald   22   24:20   47:39
6.   MSV Pampow       22   20:24   41:46
7.   LLZ Schwerin       20   18:22   36:41
8.   Doberaner SV       22   18:26   37:48
9.   SC Neubrandenburg   22   14:30   30:53
10.   1. VC Stralsund II     22   14:30   27:55
11.   PSV Neustrelitz II     22   12:32   30:55
12.   SV Putbus       22   8:36     27:57
Doberans Herren gegen Spzitzenteams machtlos
VolleyballAuch für die Herren des Doberaner SV ist die Punktspielsaison beendet. Am 6. April steht noch das Landespokalturnier in Rostock mit 24 Mannschaften an. „Aber da geht es für uns nur noch darum, zum Abschluss nochmal Spaß zu haben“, sagt DSV-Teamchef Mathias Buhr.

Mit dem Abschneiden seines Teams am letzten Spieltag in Neubrandenburg war er weniger zufrieden. „Wir haben wieder zwei klare 0:3-Niederlagen kassiert. Gegen diese Gegner konnten wir nicht viel ausrichten“, räumte Buhr ein.

Dass im Verlauf der Saison auch viel Pech im Spiel war, wenn Doberan aufopferungsvoll kämpfte und erst im Tie Break unterlag, will Buhr nicht gelten lassen. „Dann waren die Gegner tatsächlich besser als wir“, lautet sein Fazit.

Ob der Doberaner SV, der die Saison auf dem letzten Platz beendet, ab September in der Landesliga antritt, steht noch nicht fest. „Wir müssen erst einmal klären, welche Spieler unserem Team für die neue Saison zur Verfügung stehen.“ Viel Zeit zur Bestandsaufnahme bleibt der Abteilung Volleyball im Doberaner SV aber nicht. Bis Ende Mai muss die Teilnahme am Spielbetrieb beim Landesverband angemeldet werden. RoBa

Rolf Barkhorn und Anna-Lena Kipp

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