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Ausbau der Rethwischer Schule: Amt will mehr Schüler locken

Rethwisch Ausbau der Rethwischer Schule: Amt will mehr Schüler locken

Die Arbeiten am Schulgebäude liegen trotz des langen Winters voll im Zeitplan. Im Sommer soll auch der Nachwuchs aus dem Nachbaramt die neuen Räume in Beschlag nehmen.

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Der Grundschulanbau in Rethwisch nimmt deutliche Formen an. L�uft alles nach Plan, wird der Nachwuchs hier im Sommer einziehen.

Quelle: Lennart Plottke

Rethwisch. „Nach den Sommerferien sind wir hier mit den gröbsten Arbeiten durch“, sagt Uwe Ziesig, Leiter des Ordnungsamtes Bad Doberan-Land, und blickt zufrieden auf die beiden Rohbauten an der Rethwischer Schulstraße. „Dann können die neuen Räumlichkeiten vom Nachwuchs in Beschlag genommen werden.“ Der Um- und Ausbau des 1971 errichteten Gebäudes geht in die heiße Phase. Und vor allem von der Erweiterung verspricht sich die Verwaltung eine Menge: Denn künftig sollen auch Kinder aus dem Nachbaramt Warnow-West in Rethwisch lernen.

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Wir haben wieder drei fünfte Klassen — eigentlich hatten wir hier nur mit einer Zweizügigkeit gerechnet.“Elke Lemke, Schulleiterin

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„Die Generalinstandsetzung für das Haus 1 war nach den Oktoberferien abgeschlossen“, sagt Schulleiterin Elke Lemke und atmet tief durch. „Da hatten wir schon stark mit dem Baulärm zu kämpfen — der Unterricht musste ja trotzdem einigermaßen geordnet weitergehen.“ Eine organisatorische Herausforderung, meint Ziesig: „Das haben die Lehrer wirklich gut gemeistert.“ Natürlich gebe es durch diverse Bauzäune einige Einschränkungen im Außenbereich, gibt Lemke zu. „Aber mittlerweile haben sich die Schüler schon fast daran gewöhnt — wir achten vor allem darauf, dass es hier nicht zu Unfällen kommt.“

Nachdem dauerhafte Minusgrade in den vergangenen Wochen auch auf der Rethwischer Baustelle für einige Verzögerungen gesorgt hatten, brummt es jetzt wieder an allen Ecken und Enden. „Aktuell sind hier etwa acht Gewerke beschäftigt“, sagt Ziesig. „Dachdecker, Türenbauer, Klempner, Elektriker — die Baufirmen legen richtig los.“

Mit Blick auf den Baufortschritt sei man „absolut im Soll“, erklärt der Ordnungsamt-Chef. Das gelte im Übrigen auch für die geplanten Baukosten: „Für die gesamte Maßnahme werden rund 3,6 Millionen

Euro in die Hand genommen — da liegen wir nach jüngsten Berechnungen trotz kleinerer witterungsbedingter Änderungen voll drin.“ Ein wichtiger Aspekt sei in diesem Zusammenhang selbstredend die Millionen-Zuwendung durch das Land Mecklenburg-Vorpommern, macht Ziesig deutlich: „Da konnte und kann die Schule gute Argumente für eine Förderung liefern.“ 420 Schüler der Klassenstufen eins bis zehn lernen derzeit in der Rethwischer Bildungseinrichtung. „Im Sommer schulen wir zwei neue erste Klassen ein“, freut sich Leiterin Elke Lemke. „Dazu kommen wieder drei fünfte Klassen — eigentlich hatten wir hier nur mit einer Zweizügigkeit gerechnet.“

Der gute Zulauf zeige, dass sich Ausbau und Förderung lohne, meint Uwe Ziesig. Darüber hinaus könne die Conventer Schule mit einer gut entwickelten Orientierungsstufe punkten, sagt Hans-Peter Stuhr.

Der Bürgermeister in Admannshagen-Bargeshagen legt sich gemeinsam mit seinen Kollegen in Börgerende-Rethwisch und Nienhagen für eine starke Amtsschule ins Zeug: „Ziel ist, dass möglichst viele Eltern der Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen ihre Kinder im Anschluss an die Grundschule direkt nach Rethwisch schicken.“

Zahlen zum Umbau der Amtsschule Schule
3,6 Millionen Euro sind insgesamt für Umbau und Sanierung der Conventer Schule eingeplant. Zu Beginn des Schuljahres 2013/14 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

1,5 Millionen Euro schießt das Land als Fördersumme hinzu.

420 Schüler der Klassenstufen 1 bis 10 lernen aktuell in Rethwisch.

Lennart Plottke

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Der Grundschulanbau in Rethwisch nimmt deutliche Formen an. Läuft alles nach Plan, wird der Nachwuchs hier im Sommer einziehen

Trotz witterungsbedingter Verzögerungen soll der Grundschulanbau in Rethwisch planmäßig im Sommer abgeschlossen sein.

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