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Bad Doberan Neuer Spielplatz für 26 000 Euro: Gemeinde baut Erlebniswelt
Mecklenburg Bad Doberan Neuer Spielplatz für 26 000 Euro: Gemeinde baut Erlebniswelt
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16:18 29.10.2018
Landwirtschaftsminister Till Backhaus (M.) übergab den Förderbescheid an die Gemeindevertreter Anke Symanzik und Heiko Dasenbrook. Quelle: Lennart Plottke
Bargeshagen

In Bargeshagen entsteht im kommenden Jahr eine „Erlebniswelt Wasser und Sand“. Dafür wird der Spielplatz am Rapsacker umfassend erneuert und erweitert – mit Fördermitteln in Höhe von 26 000 Euro. „Ich freue mich, dass ich den Zuwendungsbescheid in meiner Heimat-Gemeinde überbringen darf“, sagte Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) gestern bei einem kleinen Empfang im Feuerwehrgebäude. „Das Geld kommt aus dem Strategiefonds des Landes – hier wurden für jede Fraktion Mittel bereitgestellt, um Leuchtturmprojekte zu unterstützen.“

In diese Kategorie würden für ihn auch neue Spielplätze fallen, so Backhaus: „Denn Investitionen wie diese sind unverzichtbar für die Entwicklung des ländlichen Raumes – es bedarf aber immer auch Menschen, die etwas bewegen wollen.“ Meinte auch Anke Symanzik, die sich an vorderster Front für das Projekt stark gemacht hatte. „Wir haben vom Strategiefonds gehört und einfach mal einen entsprechenden Antrag auf finanzielle Unterstützung gestellt“, sagte die Gemeindevertreterin. „Dass es statt der erhofften 20 000 Euro jetzt sogar 26 000 Euro geworden sind, ist natürlich umso schöner.“

Auf einer rund 4000 Quadratmeter großen Fläche nördlich der Bargeshäger Hauptstraße soll rund um den bereits bestehenden Spielplatz eine neue Erlebniswelt entstehen. „Die Kinder können dann etwa durch eigene Muskelkraft an einer Pumpe Wasser in die Spielwelt befördern und dort durch zahlreiche hölzerne Wasserwege und Wassertische leiten“, blickt Symanzik voraus. „Mittels Riegeln lassen sich die Wasserwege verändern und das Wasser zu verschiedenen Endpunkten leiten.“ Hierbei würden die Kinder nicht nur einfache physikalische Gesetze kennenlernen, sondern auch das Zusammenspiel von Wasser und Sand: „Es können beispielsweise Pfützen, Staudämme und Matsch-Stellen gebaut werden.“

Neuer Treffpunkt für alle Generationen

Für diese Zukunftspläne sei die Lage des Spielplatzes ideal, meinte Symanzik: „Die gemeindeeigene Fläche liegt sehr zentral zwischen zwei Wohngebieten, 150 Meter Luftlinie vom Bauhof entfernt – hier gibt es auch einen Wasseranschluss.“ Aktuell sei der Platz am Rapsacker für Kinder ab sieben Jahren ausgelegt, erklärte die zweifache Mutter: „Künftig sollen hier Jungen und Mädchen ab 3 Jahren spielen – so entsteht für alle Kinder der Gemeinde ein neuer Aufenthalts- und Freizeitort.“

Darüber hinaus werde auch an die Eltern gedacht, machte Anke Symanzik deutlich: „Um den Platz herum bauen wir unter anderem überdachte Picknick-Bänke – durch ein zusätzliches Bepflanzungskonzept finden hier auch Erwachsene einen schönen Ort zur Erholung.“ Insgesamt entstehe durch die Verbindung von Spielplatz und gestalteter Grünfläche eine kleine Parkanlage, die alle Bargeshäger zum Verweilen einlade und damit den Kontakt zwischen allen Altersgruppen fördere, meinte Symanzik.

Dass es für solch ein Projekt in Bargeshagen Bedarf gibt – davon ist die Gemeindevertreterin überzeugt: „ Bei uns werden jährlich 25 bis 30 Kinder geboren, es gibt zwei Jugendclubs und fünf Spielplätze, die jedoch in die Jahre gekommen sind, zudem sind vier von diesen Plätzen nahezu identisch.“ Der Spielplatz an der Tarnowstraße sei bereits Anfang 2017 umfangreich erweitert worden, sagte Symanzik und erklärte: „Die Gemeinde möchte den Kindern mehr Möglichkeiten geben, die Umwelt und die Natur zu entdecken und zu erforschen – hierzu eignet sich in besonderer Weise die Verbindung von Wasser und Sand.“

Dabei können die Einwohner bei der Gestaltung aktiv mitreden: „Bei einer Einwohnerversammlung sind schon viele Ideen gekommen – die Leute sollen sich mit dem Projekt auch identifizieren.“ Startschuss für den Bau der neuen Erlebniswelt am Rapsacker soll im Frühjahr 2019 sein. „Wir haben viele Handwerker im Ort“, sagte Anke Symanzik. „Da dürfte genug Manpower vorhanden sein.“

Lennart Plottke

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