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Bad Doberan Baumeister kleckern und klotzen im Sand
Mecklenburg Bad Doberan Baumeister kleckern und klotzen im Sand
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00:01 09.05.2016
Der 1. Platz des Sandburgen-Wettbewerbes in Rerik ging an „The Golden Fifty“ mit einem Thron für Prinzessin Renate. Quelle: Fotos: Katarina Sass

Zum dritten Mal haben sich kleine und große Baumeister bei den Sandburgen-Wettbewerben der Region gemessen. Der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder hatte dazu die Kurverwaltungen aufgerufen. Kühlungsborn, Börgerende und Rerik waren in diesem Jahr dabei.

Stolze Teilnehmer: Am Strand von Rerik schufen Julia, Anton und ihr Papa Sven Bleicher aus Berlin eine imposante Burg.

Das werden sie wohl nicht so schnell vergessen: Der erste gemeinsame Liebesurlaub an der Ostsee und plötzlich Sieger des Kühlungsborner Sandburgen-Wettbewerbs. Mit einer Burg in Form eines Herzens und den Initialien CC in der Mitte überzeugten Charline Schoen (23) und ihr Freund Christoph Nowak aus Berlin die Jury am Samstagmittag. Bei Strandaufgang Zwei hinterm Hafen traten insgesamt zehn Teams gegeneinander an. Auf fünf mal fünf Meter großen Feldern hatte jede Gruppe zwei Stunden Zeit ein Kunstwerk aus Sand zu bauen.

„Wir haben im Veranstaltungskalender von dem Wettbewerb gelesen und hielten das für eine gute Idee“, sagt der 29-Jährige. Gute Voraussetzungen bringen sie mit - immerhin sind sie Erzieher von Beruf.

Da gehört das Spielen im Sand zum Alltag. Nur Förmchen haben sie noch schnell um die Ecke gekauft. 1,5 Stunden brauchten sie für ihr romantisches Schlösschen („Meine Idee war das nicht“, sagt sie).

Ein schlechtes Gewissen haben die beiden aber doch: „Alle anderen Teilnehmer waren Kinder oder Eltern und Großeltern mit Kindern“, so Nowak. Aber Ziel sei es auch nicht gewesen zu gewinnen, sondern etwas Tolles bei dem Wetter zu unternehmen. Das können sie nun auch mit ihrem Gewinn: Einen Gutschein für eine Katamarantour und für den Kühlungsborn-Shop.

In Rerik hat sich das Team „The Golden Fifty“ in den Kopf gesetzt, den diesjährigen Wettbewerb für sich zu entscheiden und sich auch gleich eine tolle Geschichte ausgedacht. „Während sich alle anderen mit den äußeren Merkmalen einer Burg beschäftigen, haben wir auf den inneren Wert geachtet“, erzählt Thomas Böhmer. Ein Thron für die holde Prinzessin Renate soll es werden — ehemaliges Geburtstagskind und einfach, weil sie mit Ehemann Bernhard aus Dölau an der Saale (Sachsen-Anhalt) kommt. „Du kriegst nichts mehr zu trinken“, feixen die anderen Mitfünfziger und lachen. Die drei Ehepaare kennen sich aus Studienzeiten, inzwischen wohnen sie in ganz Deutschland verteilt. Für ein verlängertes Wochenende trafen sie sich in Rerik. Warum sie teilnehmen? „Wir wollen die Dependance von Prinzessin Renate hierher verlegen“, scherzt Böhmer erneut. Mit viel Wasser und noch mehr Sand entsteht ein Konstrukt, das mit viel Fantasie ein Thron sein könnte. Hauptsache sie haben Spaß. Und zum Schluss wird mit Sekt angestoßen. Am Ende belegen sie tatsächlich Platz 1. Gleich gegenüber hatte das Team „Die Köpenicker Buddelfinken“ der Ehrgeiz gepackt. Papa Sven Bleicher muss andauernd Wasser schleppen, damit Sohn Anton (11) und Tochter Julia (12) genügend „Kleister“ für ihre Burg haben. Die wird dafür ein richtiger Hingucker — inklusive Türmchen und Burgwall. Tolle Kunstwerke sind entstanden, findet Stefanie Quaas. Als Kurverwaltungschefin hat sie an diesem Tag den sprichwörtlichen Hut auf. 15 Teams haben sich angemeldet. Einheimische wie Urlauber.

• Bildergalerie: Unter www.ostsee-zeitung.de ist eine Online-Galerie eingerichtet.

Von Katarina Sass

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