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Bad Doberan Beachsoccer: Rostocker Robben wollen erneut vorne mitspielen
Mecklenburg Bad Doberan Beachsoccer: Rostocker Robben wollen erneut vorne mitspielen
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00:23 11.05.2018
Tom Rönsch (r.) – hier im Duell mit Ibbenbürens Christian Biermann – strebt mit den Robben die Qualifikation für die Endrunde an. Quelle: Foto: Johannes Weber
Rostock

Für die Strandfußballer in Deutschland beginnt am Sonnabend ein neues Kapitel. Die neu gegründete Deutsche Beachsoccer Liga (DBL) wird fortan vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) organisiert. Mit dem Einstieg des DFB verändert sich einiges für die Sandballkünstler, die am Wochenende im Ostseebad Warnemünde (Strandaufgang 12) ihren Saisonauftakt bestreiten.

„Es ist eine gute Sache, wenn der größte nationale Sportfachverband der Welt die Leitung übernimmt. Wir sind zufrieden mit der Entscheidung“, sagt Hannes Knüppel, der Klubchef der Rostocker Robben.

Sein Verein gehört mit dem 1. FC Versandkostenfrei zu den zwei Teams aus Rostock, die in der DBL an den Start gehen werden. Die höchste Strandfußball-Liga, die 2013 gegründet wurde, hieß bis zum Vorjahr noch German Beach Soccer League (GBSL). Um die Organisation hatten sich bislang Spieler verschiedenster Vereine gekümmert.

Mit dem Einstieg des DFB soll der Strandfußball weiter gefördert werden. Auch die deutsche Beachsoccer-Nationalmannschaft soll davon profitieren. Christoph Lüth vom 1. FC Versandkostenfrei ist positiv gestimmt: „Wir erhoffen uns noch mehr Schwung für den nationalen Beachsoccer. Im ersten Jahr werden sich Verband und Teams noch erst einmal kennenlernen.“

Am etablierten Ligamodus hat sich kaum etwas geändert. Die zwölf DBL-Klubs bestreiten fünf Sammelspieltage. Nachdem alle jeweils einmal gegeneinander gespielt haben, qualifizieren sich die besten vier Teams für die Endrunde, die vom 17. bis 19. August in Warnemünde ausgetragen wird. Anders als bisher: Die Qualifikation für das sogenannte „Final Four“ist über regionale Ausscheide nicht mehr möglich.

Neu dabei in der DBL sind fortan die Go-Rhein-Main Beachsoccer aus der Nähe von Offenbach (Hessen) sowie der BSC Beach Boyz Waldkraiburg (Bayern). Dagegen hat der BST Chemnitz zurückgezogen. Einige Akteure der Sachsen sind beim Ibbenbürener BSC untergekommen, der als einer der großen Favoriten gilt.

Auch die Rostocker Robben sind ein heißer Anwärter auf den Titel. Die Ostseestädter gewannen in der vergangenen Spielzeit die GBSL sowie die Deutsche Beachsoccer- Meisterschaft. Robben-Präsident Knüppel (27) weiß, dass es sehr schwierig wird, den Doppel-Triumph zu bestätigen. „Die Qualifikation für die Endrunde wird deutlich schwieriger als im Vorjahr. Wir streben in der Liga zunächst eine Top-vier- Platzierung an“, sagt er.

Robben spielen international

Vorher, vom 28. Mai bis 3. Juni, wartet auf die Rostocker ein Höhepunkt. Dann werden die Robben am Euro Winners Cup teilnehmen, der in Nazare (Portugal) ausgetragen wird. Das Turnier gilt als Champions League im Beachsoccer.

Bei dem internationalen Vergleich wird Torsten Dahnke (beruflich nach Berlin) als einziger Abgang im Winter dem Team nicht zur Verfügung stehen. Dafür gibt es mit Nico Ploog vom HSV einen Neuzugang.

Zudem darf sich mit Max Krötsching ein junger Akteur empfehlen, der im Rasenfußball für den Verbandsligisten FC Förderkader René Schneider aktiv ist. Im späteren Verlauf der Saison soll noch Ex-Hansa-Torwart Robin Schröder dazustoßen, sobald seine Semesterferien in Budapest (Ungarn) begonnen haben.

Beim Ligarivalen 1. FC Versandkostenfrei gab es keine Kaderveränderungen. Dafür stehen mit den Langzeitverletzten Tobias Kirschnick, Nick Lehmann, Lars Bastian und Eric Lange gestandene Kräfte vor ihrem Comeback. „Eine direkte Zielstellung haben wir für die Saison nicht. Platz acht wäre das Minimalziel“, sagt Christoph Lüth.

Den Auftakt in die neue Spielzeit bestreiten morgen ab 11 Uhr in der ersten Partie Sandball Leipzig und der Hamburger SV. Der große Höhepunkt des ersten Tages steigt ab 16.30 Uhr mit dem Derby zwischen den Rostocker Robben und dem 1. FC Versandkostenfrei.

Spielplan

Sonnabend, 12. Mai:

11.00 Uhr SandBall Leipzig – HSV-Beachsoccer

12.20 Uhr Bavaria Beach Bazis – GO Rhein Main Beachsoccer

13.40 Uhr BSC Beach Boyz – Wuppertaler SV Beachsoccer

15.00 Uhr Hertha BSC Beachsoccer – Ibbenbürener Beach Soccer Club

16.30 Uhr 1. FC Versandkostenfrei – Rostocker Robben

17.40 Uhr GO Rhein-Main – S. Leipzig

Sonntag, 13. Mai:

10.00 Uhr Bavaria Beach Bazis – Wuppertaler SV Beachsoccer

11.20 Uhr BSC Beach Boyz Waldkraiburg – 1. FC Versandkostenfrei

12.40 Real Münster – GO Rhein-Main Beachsoccer

14.00 Uhr Hertha BSC – HSV

15.30 Uhr Sandball Leipzig – Robben

16.40 Uhr Ibbenbürener BSC – 1. FC Versandkostenfrei

Johannes Weber

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