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Bad Doberan Bei ihr gaben sich Hansa-Stars die Klinke in die Hand
Mecklenburg Bad Doberan Bei ihr gaben sich Hansa-Stars die Klinke in die Hand
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00:01 02.02.2018
Heike Petereit (li.) und Marita Natzke, eingerahmt von den Ex-Hansa-Profis Timo Lange, Rayk Schröder und Axel Schulz (v.l.). Von Hansa gab es zum Jubiläum ein Trikot, einen Gutschein und eine Stadionführung. Quelle: Foto: S. Fröbe

Als Marita Natzke und ihre Mitstreiterinnen ihren Fanclub ins Leben riefen, spielte Hansa noch in der Bundesliga, der Trainer hieß Ewald Lienen und Stars wie Sergej Barbarez, Marko Rehmer oder Hilmar Weilandt trugen das Trikot mit der Kogge. „Das waren schöne Zeiten“, erinnert sich Fanclubmitglied Heike Petereit. Hansa ist längst bis in die 3. Liga durchgereicht worden, aber die „Powerfrauen“ sind immer noch da. Mit Hansa-Prominenz aus der goldenen Zeit des Klubs feierten die Damen jetzt ihr 20-jähriges Jubiläum.

„Wir haben uns früher regelmäßig mit den Spielern getroffen, besonders im Sommer“, erzählt Marita Natzke, die lange einen Friseursalon in Bad Doberan hatte. In ihrem Garten gaben sich die Hansa-Stars förmlich die Klinke in die Hand. „Sie waren alle da“, strahlen Marita Natzke und Heike Petereit: „Schobi, Rydle, Perry (Bräutigam) Ronny (Maul), Delano (Hill), Kai (Oswald) und und und...“ Drei Ex-Profis, die gerne mal auf eine Grillwurst oder ein Bier in Maritas Garten vorbeischauten, kamen zum Gratulieren in die „Trotzenburg“: Hansa-Legende Axel Schulz (58), „Fußball-Gott“ Timo Lange (50) und Ex-Verteidiger Rayk Schröder (43). „Rydle hat mich irgendwann mal eingesackt und mitgenommen“, erinnert sich der gebürtige Berliner, der von 2000 bis 2002 für Hansa auflief und in Rostock heimisch geworden ist.

Auch Ex-Kapitän René Rydlewicz (heute Trainer beim BFC Dynamo) und Torwart-Legende Perry Bräutigam (bei RB Leipzig) hatten die „Powerfrauen“ eingeladen, doch sie konnten nicht dabei sein. „Rydle will aber so mal vorbeikommen“, sagt Marita Natzke, die schon seit den 70er Jahren ins Ostseestadion geht und mit ihren „Powerfrauen“ früher auch oft zu den Auswärtsspielen gefahren ist.

Den Kontakt zu den Rostocker Bundesliga-Profis haben die Damen – es waren mal 25, heute sind noch zehn dabei – damals beim Training hergestellt. „Wir waren oft da und haben dann Einladungskarten an die Spieler verteilt“, erzählt Heike Petereit. Die Trainer gingen übrigens leer aus, denn die Kicker sollten sich in Marita Natzkes Garten unbeobachtet fühlen. „Die, die bei uns waren, waren alle nett“, schwärmt die Rentnerin. Nur mit einem hatte sie so ihre Probleme: „Christian Brand, der war immer so hochnäsig.“

Sönke Fröbe

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