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Bad Doberan Breites Bündnis gegen Güstrow
Mecklenburg Bad Doberan Breites Bündnis gegen Güstrow
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00:00 13.03.2013
Bad Doberan

Güstrows Stadtvertreter und Bürgermeister Arne Schuldt (parteilos) greifen nach Bad Doberans Ämtern. Doch das kommt bei den Lesern der OZ gar nicht gut an:

Bei einer nicht-repräsentativen Abstimmung im Internet sprachen sich stolze 70 Prozent der Teilnehmer dafür aus, dass die Kreisverwaltung in der Münsterstadt erhalten bleiben muss — weil Bad Doberan sonst auszusterben drohe.

Hintergrund: Güstrow hat dem Landkreis zusätzliche Gebäude und Räume angeboten — damit die Kreisverwaltung ihre Außenstelle in Bad Doberan komplett aufgibt und gänzlich nach Güstrow zieht. Doberans Rathaus-Chef Thorsten Semrau (ebenfalls parteilos) hat dagegen energischen Widerstand angekündigt. Die Stadt brauche die Arbeitsplätze, die Wirtschafts- und Kaufkraft. Nach dem Verlust des Landratssitzes, der Polizeiinspektion und des Amtsgerichtes, könne Doberan keine weitere Schwächung vertragen. Das sehen die OZ-Leser genau so. Insgesamt beteiligten sich 339 Teilnehmer an der Abstimmung. 239 davon lehnen einen Umzug von weiteren Behörden nach Güstrow kategorisch ab. Lediglich 26 Prozent sagen, die wirtschaftliche schwache neue Kreisstadt habe die Ämter nötiger als Doberan.

Widerstand gegen die Abwerbeversuche Güstrows kommt auch von der FDP: „Die Ämter des Landkreises sind für die Bürger da“, sagt Doberans Liberalen-Chef Harry Klink. Trotz moderne Kommunikationsmittel wie etwa dem Internet müsste die Verwaltung vor Ort für die Menschen erreichbar sein. Güstrows Attacke bezeichnet Klink als „dummdreist“. m

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