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Bad Doberan Brücken-Neubau in Satow startet im Februar
Mecklenburg Bad Doberan Brücken-Neubau in Satow startet im Februar
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06:00 29.10.2018
Die Brücke am Jägerberg in Satow wird ab Frühjahr 2019 erneuert. Quelle: Lennart Plottke
Satow

 

Die Brücke am Jägerberg in Satow wird ab Frühjahr 2019 saniert. „Genauer gesagt entsteht an gleicher Stelle ein Ersatzneubau“, erklärt Thomas Freitag, Mitarbeiter im Straßenbauamt Stralsund. „Das ist aufgrund des baulichen Zustands der bestehenden Brücke erforderlich.“ Eigentlich sollten die Arbeiten bereits Ende dieses Jahres beginnen. „Aus verschiedenen Gründen können wir jetzt aber erst im Februar starten“, so Freitag. „Vorausgesetzt, wir finden auch ein passendes Unternehmen – das ist in der heutigen Zeit gar nicht mehr so selbstverständlich.“

Die entsprechenden Ausschreibungen seien jedenfalls raus: „Erst, wenn dieses Verfahren abgeschlossen ist, können wir konkrete Summen und Zeiten nennen – das hängt auch von den Planungen der Baufirma ab.“ Ziel sei es, den laufenden Verkehr während der Bauzeit so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, betont Freitag: „Wir werden überwiegend mit einer halbseitigen Straßensperrung und Ampelschaltungen arbeiten – aber hin und wieder kommen wir auch nicht um eine Vollsperrung herum.“ Dann wird der Verkehr großräumig umgeleitet.

Eine erste komplette, etwa dreiwöchige Sperrung sei in den Winterferien ab 4. Februar 2019 geplant gewesen, sagt Satows Bürgermeister Matthias Drese (SPD): „Dann hätten wir den Schulbusverkehr nur eine Woche umleiten müssen.“ Durch den verzögerten Baustart werde sich diese Maßnahme nun voraussichtlich in die Osterferien ab 15. April verschieben, blickt Thomas Freitag voraus. Immerhin: Ursprünglich hatte das Straßenbauamt für die gesamte Bauzeit eine Vollsperrung der Landesstraße 10 favorisiert. „Das ist aber vom Tisch“, freut sich Bürgermeister Drese. „Auch, weil sich viele Satower für eine halbseitige Sperrung stark gemacht haben.“

Bürger-Engagement zeigt Wirkung

Bereits im Frühjahr vergangenen Jahres hatten sich unter anderem der Unternehmerverein, weitere Geschäftsleute, öffentliche Einrichtungen und Einwohner für diese Variante eingesetzt. „So viele Schreiben zu einem Thema sind im Amt wohl noch nie eingegangen“, sagt Drese. „Es lohnt sich aber, an einem Strang zu ziehen.“ Denn mit einer Vollsperrung der Landesstraße wäre der Schülerverkehr zwischen Püschow und Satow beeinträchtigt, der Busverkehr generell von Satow abgeschnitten sowie die Tankstelle komplett tot gewesen – ein enormer Einschnitt für Einwohner und Gewerbetreibende.

Schon der Neubau der Brücke über die Tessenitz zwischen Heiligenhagen und Satow von September 2016 bis Juni 2017 wurde unter Vollsperrung der Landesstraße realisiert. Neun Monate mussten Autofahrer eine Umleitung nehmen, was bei den Geschäften in Satow für erhebliche Umsatzeinbußen gesorgt hatte.

„Diese Argumente haben letztlich gezogen“, sagt Drese. Auch, wenn die Bauzeit jetzt von einem dreiviertel auf rund anderthalb Jahre anwächst und die Baukosten von einem hohen sechsstelligen auf einen siebenstelligen Betrag steigen.

„Wir wollen den Brücken-Ersatzneubau am Jägerberg spätestens im Sommer 2020 abgeschlossen haben“, sagt Thomas Freitag. „Immer mit der Maßgabe, dass die Witterungsverhältnisse vor allem in den Wintermonaten nicht für Verzögerungen sorgen.“

Lennart Plottke

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