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Bad Doberan Buckelwal: Großeinsatz der Polizei und Feuerwehr
Mecklenburg Bad Doberan Buckelwal: Großeinsatz der Polizei und Feuerwehr
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00:01 13.02.2018
Der Buckelwal aus Dierhagen könnte sich jetzt auch vor Elmenhorst „verschwommen“ haben. Quelle: Foto: Ozeaneum/facebook
Elmenhorst/Bad Doberan

Der Buckelwal, der vergangene Woche Fischern vor Dierhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) ins Netz gegangen war, scheint nun Kurs auf die Hansestadt zu nehmen: Am Sonntagabend wurde das Tier von Spaziergängern vor Elmenhorst gesichtet – und löste prompt einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr aus. Denn der Wal soll sich auch vor Elmenhorst „verschwommen“ haben. Eine definitive Bestätigung, dass es sich bei dem Objekt wirklich um „Bucki II“, den Wal aus Dierhagen, handelte, gab es bis gestern Abend aber noch nicht. Die Suche nach dem Meeressäuger – ein etwa neun Meter langes Jungtier – dauert an.

Nach Angaben der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock hatten am frühen Sonntagabend Zeugen den Notruf gewählt, weil sie den Wal gesichtet haben wollten. Die Beamten rückten sofort mit Booten aus, auch die Feuerwehren aus Elmenhorst und Bad Doberan machten sich auf den Weg zu „Bucki II“. „Wir haben den Bereich abgesucht, den Wal aber nicht mehr entdeckt“, sagt Robert Stahlberg, Sprecher der Wasserschutzpolizei. „Wir gehen davon aus, dass er sich selbstständig befreien konnte.“ Bei Einbruch der Nacht musste die Suche auf der eisigen See dann aber abgebrochen werden. „Vielleicht haben die Zeugen auch nur die Gischt an einem Stein im Wasser gesehen“, vermutet Mayk Tessin, Kreisbrandmeister im Landkreis Rostock.

Michael Dähne, Wal- Experte im Deutschen Meeresmuseum in Stralsund, hatte sich ebenfalls noch am Sonntag auf den Weg nach Elmenhorst gemacht: „Es ist nicht auszuschließen, dass der Wal dort war.

Buckelwale können auch im flachen Wasser hervorragend navigieren.“

Die Behörden nehmen die Berichte über die Wal-Sichtung vor Rostock ernst: Seit dem gestrigen Morgen sucht das „Seeadler“ der Fischereiaufsicht die Küste zwischen Warnemünde und Kühlungsborn ab. Das Schiff gehört der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Experte Dähne: „In dem Küstenbereich gibt es Abschnitte, die für Wale problematisch sein können.“

am

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