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Bürgermeister Karl: „Versorgung niemals privatisieren“

Kühlungsborn Bürgermeister Karl: „Versorgung niemals privatisieren“

Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) tagt im Ostseebad Kühlungsborn.

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Wasser soll durch die Kommunen und nicht durch private Firmen verwaltet werden - das forderte der deutsche Wasser-Gipfel in Kühlungsborn.

Quelle: Patrick Pleul

Kühlungsborn. Das Urteil des Kühlungsborner Bürgermeisters Rainer Karl (parteilos) fiel eindeutig aus: „Die Wasserversorgung darf niemals privatisiert werden.“ Das sagte der Politiker auf dem deutschen Wasser-Gipfel, der im Ostseebad stattfand. Eingeladen hatte die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) in Zusammenarbeit mit der Kooperationsgemeinschaft Wasser und Abwasser Mecklenburg-Vorpommern (Kowa MV). Rund 50 Teilnehmer folgten der Einladung.

„Bei uns gibt es nicht den geringsten Gedankenansatz, die Wasserver- und Entsorgung aus der kommunalen Hand zu geben“, sagte Karl. Im Altkreis Bad Doberan wird die Wasserversorgung durch den Zweckverband Kühlung gewährleistet. „Dieser Zweckverband gehört den Gemeinden. Landesweit sind wir mit Qualität und Preis top“, betonte Karl.

Die Hansestadt Rostock hatte in den vergangenen Jahren einen anderen Weg eingeschlagen – Privatisierung hieß hier das Stichwort. Nun wird eine Rolle rückwärts avisiert. „Genau vor diesem Hintergrund haben wir unsere Veranstaltung nach Kühlungsborn verlegt und auch eine Podiumsdiskussion organisiert“, berichtete Christa Hecht, AöW-Geschäftsführerin. „Zudem wollten wir in ein Flächenland gehen. Da kam uns Mecklenburg-Vorpommern sehr gelegen.“ 

 



Karsten Lehmann

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