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Bad Doberan Bund ist in der Pflicht
Mecklenburg Bad Doberan Bund ist in der Pflicht
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12:34 24.03.2014

Es ist wenig hilfreich, für den durch unsere Kommunen aus Rostock abfließenden Verkehr der Hansestadt allein Vorwürfe zu machen. Aus meiner Tätigkeit im Regionalen Planungsverband weiß ich, dass bereits 1994 die heute nun immer deutlicher zu Tage tretenden Belastungen erkannt waren und deren Abbau per Landesverordnung vom 18. November 1994 generell als Aufgabe gestellt worden ist. So heißt es dort u. a.: „Die Zubringerstraßen sind leistungsfähig zu gestalten.“ Für Kröpelin, Bentwisch, Neubukow, Doberan, Heiligendamm, Schwaan, Sanitz sind Ortsumgehungen (OU) zu realisieren. „Auf die Aufnahme der OU Neu Roggentin in den Bundesverkehrswegplan ist hinzuwirken.“

Diese Verordnung trägt die Unterschriften der Herren Dr. Seite und Lehment. Was davon bisher verwirklicht worden ist, kann jeder Einwohner gut sehen. Gewiss ist die Realisierung auch eine Geldfrage. Doch in anderen Bundesländern werden Autobahnzubringer oft durch Bundes- und nicht durch Landesstraßen getragen. Ich sehe den Bund direkt in der Pflicht, wenn es um die Verbesserung unseres Straßennetzes geht.

Der Unterschied im Fahrbahnzustand zwischen der Autobahn und den unmittelbar weiterführenden Straßen ist einfach nicht zu akzeptieren und stellt keine Werbung für den Tourismus in unserem Landkreis dar. Aber auch die eigenen Kreisstraßen sind vielfach unzureichend ausgebaut und stark reparaturbedürftig.

Wir brauchen schnell ein umfassendes Verkehrsprogramm, das auf Grundlage der sich entwickelnden Situation Zeiträume, Finanzeinsatz und Aktivitäten sowohl der Hansestadt Rostock und des Landkreises Bad Doberan als auch des Landes und des Bundes konkret benennt. So wie bisher darf einfach nicht weiter gewirtschaftet werden. Es nützt die schönste Landschaft als Urlaubermagnet nichts, wenn sie nicht bequem und sicher erreichbar ist. Urlaub im Stau das sollte nicht zum „Markenzeichen“ für den Landkreis Bad Doberan werden.

Dr. Erwin Kischel, Satow

Entlastung durch

Umgehungen

Wenn DEGES, Land und Stadt Geld und Baumaßnahmen gemeinsam geplant hätten, wären Zufahrten und Umgehungen wohl nicht erst lange nach der A 20-Trasse fertig.

Lothar Lentz, Lütten Klein



OZ

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