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Café am Strand: Neue Pläne zahlt der Investor

Heiligendamm Café am Strand: Neue Pläne zahlt der Investor

Nun kommt doch wieder Bewegung in den Streit um das geplante Versorgungszentrum am Strand von Heiligendamm — weil der Investor die Kosten für eine Änderung des Bebauungsplan ...

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Heiligendamm. Nun kommt doch wieder Bewegung in den Streit um das geplante Versorgungszentrum am Strand von Heiligendamm — weil der Investor die Kosten für eine Änderung des Bebauungsplan aus eigener Tasche zahlen will. „Wir sollte uns dem nicht verschließen und das Thema endlich zu einem guten Ende bringen“, fordert Harry Klink, Doberans FDP-Chef.

Hintergrund: An der Seedeichstraße will der Templiner Investor Klaus König (48) ein Versorgungszentrum mit Kiosk, Café und Restaurants bauen. Ein Drei-MillionenEuro-Vorhaben, dass bei der Stadt gut ankommt. Schließlich wird von Tourismus-Experten und auch den Urlaubern selbst immer wieder der fehlende Service am Strand des Seebades bemängelt. Der große Haken aber: König will höher bauen, als der Bebauungsplan erlaubt. 10,5 Meter hoch soll das Zentrum werden, genehmigt sind aber nur neun Meter. Der Landkreis weigert sich, eine Ausnahme zu erteilen und verlangt stattdessen eine Änderung des Bebauungsplanes. Die aber will bisher eine Mehrheit der Stadtvertreter nicht zulassen — weil sie nicht bereit sind, die Kosten für das Planungsverfahren zu tragen.

„Aber das müssen wir auch nicht“, sagt Harry Klink jetzt. Er hat schriftlich eine Änderung der Pläne beantragt. Noch vor der Neuwahl sollen die Stadtvertreter darüber abstimmen: „Herr König hat mir schriftlich zugesichert, dass er die Kosten übernimmt. Es geht ja auch nur um rund 1500 Euro“, so der Chef der Liberalen in der Stadt. Er hält viel von den neuen Plänen: „Die Gäste hätten dann von der Terrasse im Obergeschoss einen tollen Blick auf die Ostsee. Kein Urlauber will die Büsche auf den Dünen, sondern das Meer sehen.“ Und außerdem: Billiger werde der Bau auch — weil König keinen teuren Keller im Grundwasser bauen müsste. „Dadurch sparen wir auch noch Fördermittel.“

 

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