Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Bad Doberan DSV-Damen sind doppelt unzufrieden
Mecklenburg Bad Doberan DSV-Damen sind doppelt unzufrieden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:25 15.05.2018
Susanne Meyer (am Ball) erzielte im letzten Saisonspiel der Verbandsliga zwei Tore für den Doberaner SV. Quelle: Foto: Anja Ott
Loitz

Mit einem 20:20 (8:11)-Unentschieden im Nachholspiel bei der SG Uni Greifswald/Loitz haben die Handballerinnen des Doberaner SV den Schlussstrich unter eine wechselhafte Serie in der Verbandsliga gezogen. Die Partie in Vorpommern war dabei ein Spiegelbild der gesamten Saison. Das Endergebnis stellte ebenso wenig zufrieden, wie der vierte Platz in der Gesamtabrechnung.

„Wir wollen unter die ersten Drei“, hatte Doberans Trainer Torsten Römer über die holprige Saison hinweg immer wieder betont. Doch für einen Platz auf dem Treppchen fehlte den DSV-Ladies letztlich die Konstanz. Das gilt sowohl für die Verfügbarkeit des Kaders als auch für die meisten Darbietungen in den 22 Saisonspielen. Und auch deshalb stand bereits vor dem verspäteten Ausklang der Spielzeit in Loitz fest, dass „wir unser Saisonziel nicht erreicht haben“, so Römer. Morgen steht die alljährliche, teaminterne Saisonauswertung an.

Der letzte Auftritt wird dabei neben grundsätzlichen Diskussionen sicherlich auch ein Thema sein. Beim erstarkten Gastgeber – 20 ihrer insgesamt 24 Punkte holte die Spielgemeinschaft aus Greifswald und Loitz nach dem Jahreswechsel – gaben die DSV-Damen in der Schlussphase eine 20:16-Führung (54.) noch aus der Hand.

Zahlreiche Fehler produzierte die ersatzgeschwächte DSV-Sieben. „Unser Spielaufbau war nicht gut, wir hatten viele Ballverluste. In der Abwehr haben wir spät ins Spiel gefunden.“ So lag das Team von Beginn an im Rückstand, der bis auf 5:10 (20.) anwuchs. Dass im Anschluss zwei aufeinanderfolgende Zeitstrafen schadlos überstanden wurden, war so etwas wie ein Weckruf. „Wir waren nach der Pause läuferisch besser und haben den Gegner zu Fehlern gezwungen, die wir aber nicht genug ausgenutzt haben“, erklärte Römer.

Mit fünf Treffern in Folge binnen vier Minuten eroberten die Doberanerinnen nach dem 10:14 (39.) erstmals die Führung. Vor allem die reaktivierte Co-Trainerin Anja Frank zeigte, dass sie mit 47 Jahren noch längst nicht zum alten Eisen gehört. Auch dank ihrer zehn Treffer konnten die DSV-Frauen ihren Vorsprung weiter ausbauen. Mit einem vermeintlich beruhigenden Polster ging es in die letzten Minuten. „Wir haben uns dann zu sehr von außen beeinflussen lassen“, meinte Römer. Loitz benötigte so nur drei Minuten zum Ausgleich (20:20, 57.), der auch den Endstand darstellte. „Die letzte Unterzahl haben wir glücklicherweise schadlos überstanden“, sagte Römer, der letztlich ein „gerechtes Unentschieden“ gesehen hatte.

DSV: Stahnke, Schreiner - Dobbert 5, Wende 1, Ott, Rosenkranz 1, Davidek, Busch 1, Meyer 2, Frank 10/2.

Siebenmeter: SG 5/4, DSV 2/2.

Strafminuten: SG 2, DSV 8.

S. Seidel

Mehr zum Thema

Das Heimspiel gegen die Füchse Berlin II beginnt morgen bereits um 18.00 Uhr / Torhüter Tobias Malitz verlässt den Verein

11.05.2018

Die Rhein-Neckar Löwen stehen in der Handball-Bundesliga dicht vor der Titelverteidigung. Die größte Sorge der Mannheimer gilt mehr dem Wann als dem Ob. Denn der Erfolg soll ausgiebig gefeiert werden.

11.05.2018

Doberaner Oberliga-Handballer feiern sensationellen 34:33-Heimsieg

14.05.2018

Der Gitarrist und Entertainer Vicente Patíz tritt in der Kunsthalle auf

15.05.2018

Mitternachtsturnier von Autohaus Birne brachte Rekordsumme ein / ASB hilft damit Sterbenskranken

15.05.2018

Für den SV Pepelow hat die Gemeinde rund 40 000 Euro in neue Sanitäranlagen investiert.

15.05.2018