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Bad Doberan DSV-Handballerinnen gewinnen das Derby
Mecklenburg Bad Doberan DSV-Handballerinnen gewinnen das Derby
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11:14 26.11.2018
Lena Schmidt steuert drei Tore zum Auswärtserfolg der Doberanerinnen bei. Quelle: Anja Ott
Schwaan/Loitz

Mit einem Sieg beim Lokarivalen in Schwaan haben die Handballerinnen des BD Doberaner SV die Hinrunde in der Verbandsliga abgeschlossen. Die zweite Männermannschaft des Vereins unterlag indes beim der SG Uni Greifswald/Loitz II.

Verbandsliga, Frauen: Schwaaner SVDoberaner SV 23:25 (13:12). Mit dem Auswärtserfolg in der Schwaaner Beke-Halle beenden die DSV-Handballerinnen die Hinrunde mit einer Ausbeute von 16:6 Punkten und belegen damit auf Platz zwei der Tabelle. Beim Schlusslicht bekleckerten sich die Gäste allerdings nicht gerade mit Ruhm. „Das war die bisher schlechteste Leistung in dieser Saison“, haderte Trainer Torsten Römer.

Zwar legten die Gäste anfangs eine 5:2-Führung vor (11.), produzierten jedoch schon bis dahin viele Fehler. Zudem präsentierten sich die DSV-Damen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr etwas unbeweglich. Schwaan kam so immer wieder mit einfachen Mitteln zu klaren Torchancen. „Die Gastgeberinnen haben davon allerdings glücklicherweise viel verworfen“, sagte Römer. So führte der SSV zur Pause nur mit 13:12.

Die zweiten dreißig Minuten waren ein Abbild der ersten Halbzeit. Erneut erarbeiteten sich die Doberanerinnen frühzeitig einen Vorsprung (19:16, 41.), bauten den Gegner aber im Anschluss wieder auf. „Dann haben wir wieder nur Murks gespielt“, monierte Römer. „Aber auch solche Spiele muss man erstmal gewinnen“, ergänzte er. Das gelang, weil seine Spielerinnen in der Schlussphase nach dem 19:19 (47.) und 23:23 (58.) den längeren Atem bewiesen. Lena Schmidt und Katrin Wende per Siebenmeter sorgten letztlich für den schmeichelhaften Sieg.

Torsten Römer konnte sich dennoch freuen, auch weil es abseits des Feldes gut läuft: „Als Mannschaft haben wir uns gefunden. Es muss uns künftig nur noch besser gelingen, den Ausfall von Stammspielerinnen aufzufangen.“ Auch aus diesem Grund versucht der 52-Jährige vermehrt A-Juniorinnen mit einzubinden, sofern „sie es auch selber wollen.“ In Schwaan trugen Julia Furche und Torhüterin Maria Kraus ihren Teil zum achten Saisonsieg bei. Am kommenden Sonnabend steht für die DSV-Ladies das Spitzenspiel beim Vorjahresmeister Ribnitzer HV (4. Platz/14:6 Punkte) an. Doberaner SV:Kraus, Stahnke – Schmidt 3, Dobbert 4, Wende 8/4, Schriewer, Furche, Nowak 1, Ott 6, Rosenkranz 1, Davidek 2, Frank.

Verbandsliga Ost, Herren: SG Uni Greifswald/Loitz II – Doberaner SV II 27:23 (10:12). Die DSV-Reserve verpasste im Kampf um den Einzug in die Meisterrunde einen echten Big Point. Allerdings präsentierten sich die Münsterstädter beim Tabellendritten trotz größerer Personalsorgen über weite Strecken gut. „Wir haben lange Zeit dominiert, auch weil wir eine tolle Abwehr gestellt haben. Leider fehlte uns letztlich die Kraft, um bis zum Ende gegenzuhalten“, stellte Henning Krüger fest.

Der Doberaner Coach gehörte selbst zum Aufgebot und erzielte Mitte der zweiten Halbzeit von der Kreisposition sogar drei Treffer. Seinen Part an der Seitenlinie übernahm Marcel Gutsche. Nach dem 19:17 (46.) mussten die Gäste dem hohen Aufwand und den minimalen Wechseloptionen jedoch Tribut zollen. Loitz dreht das Spiel binnen zehn Minuten zum vorentscheidenden 24:21 und stellte mit nunmehr 8:6 Punkten den Anschluss an die DSV-Reserve her.

Da auch Spitzenreiter HSV Grimmen II (14:2 Punkte) gegen Altentreptow (4./8:8) verlor, ist das Rennen um die ersten drei Plätze wieder spannend geworden. Zwar sind die Doberaner (2./12:4) noch auf Kurs, haben allerdings noch vier schwere Auswärtsspiele zu bestreiten, unter anderem in Grimmen und Altentreptow. Am kommenden Sonntag (16 Uhr) geht es zunächst im Derby bei der HSG Uni Rostock weiter. Doberaner SV II:Ludwig, Polkow – Wachtel 6/3, Blank, Krüger 3, Busse 3, Furche 9/3, Schlüter 2/1, Kotzian.

Simone Seidel

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