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DSV-Ladies landen glanzlosen Pflichtsieg

Bad Doberan DSV-Ladies landen glanzlosen Pflichtsieg

Verbandsliga-Handballerinnen gewinnen das Lokalderby gegen den SV Warnemünde II mit 24:17 / Trainer Römer freut sich über Verstärkung

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Rückraumspielerin Riekje Schwittlick gab einen gelungenen Einstand beim Bad Doberaner SV und erzielte drei Tore.

Quelle: Foto: Anja Ott

Bad Doberan. Ein furioser Auftakt gefolgt von jeder Menge Leerlauf reichten den Handballerinnen des Bad Doberaner Sportvereins am Sonntag für den elften Saisonsieg in der Verbandsliga. Mit dem 24:17 (12:9)-Heimerfolg gegen den SV Warnemünde II konnten die Doberanerinnen ihren zweiten Tabellenplatz mit nunmehr 22:8 Punkten zunächst verteidigen. Allerdings:

Die Kontrahenten vom Ribnitzer HV (21:7) und SV Eintracht Rostock (19:7) können – Erfolge in ihren Nachholspielen vorausgesetzt – allerdings noch an den DSV-Ladies vorbeiziehen.

Im Kampf um einen Platz in den Medaillenrängen dürfen sich die Damen aus der Münsterstadt „keinen Ausrutscher mehr erlauben“. Das hatte Bad Doberans Trainer Torsten Römer schon vor dem Lokalderby gegen die MV-Liga-Reserve des SV Warnemünde klargestellt. Und mit eben der Maßgabe im Hinterkopf legten die Gastgeberinnen am ungewohnten Sonntagstermin in der heimischen Stadthalle gut los: Nach nur elf Spielminuten führten sie bereits deutlich – 8:0.

Dann aber war es vorbei mit der Doberaner Leichtigkeit. Torsten Römer wechselte angesichts des klaren Vorsprungs munter durch. Darunter litt das Offensivspiel des DSV und die Gäste kamen auf. „Es kam eine gewisse Unruhe ins Spiel, wir haben zudem viele Chancen nicht genutzt“, monierte Römer, der aber mit Weitblick einen klaren Plan hatte: „Vor der bevorstehenden längeren Pause wollte ich allen Spielerinnen noch einmal längere Einsatzzeiten geben.“

In der Verbandsliga müssen die Doberanerinnen erst am 24. Februar wieder ran, eine Woche zuvor steht das Landespokal-Viertelfinale bei MV-Ligist Fortuna Neubrandenburg auf dem Programm.

Mit einer ähnlichen Leistung wie in den restlichen 50 Minuten gegen den SV Warnemünde II droht den DSV-Ladies dort wohl ein Debakel. Die Warnowstädterinnen hingegen waren am Sonntag zu schwach, um den Doberaner Sieg trotz aller Missverständnisse in Gefahr zu bringen. „Wir haben leider nur noch das Nötigste getan“, ärgerte sich Torsten Römer. Zur Halbzeit hatten die Gäste deshalb auf 9:12 verkürzt. Näher kam der Tabellenvorletzte jedoch nicht mehr heran.

Auf Seiten der DSV-Handballerinnen zählten beim glanzlosen Pflichtsieg das Comeback von Franziska Berg nach längerer Verletzungspause sowie der gelungene Einstand von Rückraumspielerin Riekje Schwittlick zu den positiven Eindrücken des Abends. Beide Spielerinnen steuerten jeweils drei Treffer zum Heimerfolg bei.

„Franziska war gleich wieder voll da und Riekje hat eine gute Spielübersicht gezeigt“, meinte Torsten Römer. Er freut sich über die neuen personellen Alternativen für den Rest der laufenden Spielzeit.

Bad Doberaner SV: Schreiner – Dobbert 1, Berg 3, Münickel 1, Wende 5/2, Schwittlick 3, Zädow 2, Krause 2, Rosenkranz, Kraeft 1, Davidek 1, Busch 2, Seering 3.

Siebenmeter: DSV 3/2, SVW II 1/1.

Strafminuten: DSV 2, SVW II 8.

Statistik

Verbandsliga, Frauen

Doberaner SV - SV Warnem. II 24:17

Ribnitzer HV - Mecklenburger SV 27:19

Eintracht Rostock - Motor Barth 24:22

Schwaaner SV - Uni Rostock 23:31

BW Neukloster - Greifswald/Loitz 23:25

Vellahner SV - Einh. Teterow 16:27

Doberaner SV - SV Warnem. II 24:17

1. Einh. Teterow 15 387:350 23:7
2. Doberaner SV 15 400:320 22:8
3. Ribnitzer HV 14 374:296 21:7
4. Eintr. Rostock 13 346:315 19:7
5. Uni Rostock 14 363:350 16:12
6. Motor Barth 14 329:319 15:13
7. BW Neukloster 15 329:334 14:16
8. Greifs./Loitz 13 314:319 12:14
9. Schwaaner SV 13 306:318 12:14
10. Vellahner SV 14 274:355 6:22
11. SV Warnem. II 15 356:421 6:24
12. Mecklenb. SV 15 295:376 4:26

Simone Seidel

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