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DSV-Nachwuchs strauchelt auf der Zielgeraden

Hand DSV-Nachwuchs strauchelt auf der Zielgeraden

Doberans A-Jugend blamiert sich im Spitzenspiel gegen den Vellahner SV.

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DSV-Angreifer Till Lennartz wird vom Vellahner Abwehrspieler attackiert.

Quelle: Anja Ott

HandballDer männlichen A-Jugend des DSV geht offensichtlich im Endspurt um die Meisterschaft in der Bezirksliga West die Luft aus. Im wichtigsten Spiel der Saison gegen den Tabellenführer Vellahner SV hatten die Doberaner die Chance, in der Meisterschaft entscheidende Punkte zu holen.

Doch die Einheimischen ließen nicht nur diese Chance ungenutzt sondern können voraussichtlich durch die peinliche 20:30-Niederlage (HZ 12:14) schon alle Titelambitionen begraben. Die Gastgeber konnten von der ersten bis zur letzten Minute nicht den Nachweis erbringen, dieses Spiel um jeden Preis gewinnen zu wollen.

Dabei hatte das Trainergespann des DSV in den Vorwochen das Team intensiv auf diesen Saisonhöhepunkt vorbereitet. Doch im Spiel setzten die Hausherren keine taktische Anweisung um. Im Angriff wurden Ballverluste am Fließband produziert und die Abwehr glänzte einmal mehr durch Passivität. So konnten die knapp achtzig Zuschauer in der Stadthalle bei dem was sie geboten bekamen nur mit den Köpfen schütteln. Von Beginn an liefen die Doberaner einem Rückstand hinterher.

Mitte der ersten Halbzeit betrug die Gästeführung bereits fünf Tore (5:10). Eine Auszeit des DSV sorgte dann für kurzzeitige Besserung und den Anschlusstreffer zum 9:10. Doch auch diese Steigerung sollte nur ein Strohfeuer bleiben. Zur Pause führte Vellahn mit 12:14.

Vor allem die Trainer hatten nach der Pause einen anderen Auftritt ihrer Sieben erwartet. Den gab es dann auch - allerdings im umgekehrten Sinn. Beim Doberaner SV lief nun gar nichts mehr zusammen.

Egal welchen Wechsel in der Aufstellung oder Taktik die Bank der Gastgeber auch ausprobierte — es war kein Aufbäumen zusehen. Obwohl die Doberaner sich immer wieder erfolgreich Chancen herausspielten, vergaben sie diese kläglich. Besonders enttäuschend war die Leistung der Kreisläufer. Immer wieder freigespielt, verloren sie die Bälle schon beim Fangen oder verwarfen die wenigen Bälle, die sie in Richtung Tor brachten, kläglich. Auch die erfahrenen Führungsspieler konnten keine Zeichen setzen und so musste der DSV-Anhang hilflos zusehen, wie sich die Doberaner in den Schlussminuten kampflos ihrem Schicksal ergaben und so eine herbe Klatsche und die erste Heimniederlage der Saison kassierten.

Trainer Hein Wiebe blieb nichts weiter übrig als anzuerkennen, dass mit Vellahn die eindeutig bessere Mannschaft verdient gewonnen hatte. „Wenn man solch eine Leistung im wichtigsten Spiel der Saison abliefert, hat man den Titel auch nicht verdient.“

Statistik
DSV: Alexander Läritz, Timm Kühnrich — Jens Busse (8/5), Michael Werner, Valentin Schweiz (3), Adriano Schlief, Michel Ludwig, Lukas Kasper (3), Richard Dahlke, Till Ole Lennartz (6), Erik Kampa, Hans Felsky

Jutta Klein

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