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DSV-Sieben muss noch Punkte sammeln

4sp 30 13 DSV-Sieben muss noch Punkte sammeln

Oberliga-Handballer reisen mit Personalsorgen nach Ludwigsfelde. Saisonfinale bei den Frauen.

HandballDie bisherige Saisonbilanz des Bad Doberaner SV in der Oberliga Ostsee-Spree der Männer verspricht auf den ersten Blick einen ruhigen Saisonausklang: Bei sechs noch ausstehenden Spieltagen rangieren die Doberaner mit 19:17 Punkten auf Tabellenplatz sechs. Auch das Torverhältnis ist positiv (435:425).

Doch der Schein trügt. Spätestens seit dem vergangenen Wochenende sind die Münsterstädter ohne eigenes Zutun — sie waren spielfrei — wieder im Kampf um den Klassenerhalt angekommen. Durch Siege der Konkurrenz ist der Vorsprung auf die Abstiegszone auf vier Zähler geschmolzen.

Derzeit müssten mit der SG OSC-Schöneberg-Friedenau (10. Platz/15:21 Punkte), dem SV Brandenburg-West (11./13:25), dem BFC Preussen Berlin (12./12:24) und dem leicht abgeschlagenen Schlusslicht TSV Rudow (13./9:29) gleich vier Teams die Staffel in Richtung der Landesligen verlassen.

Denn den ursprünglich nur zwei festgelegten Regelabsteigern würden nach aktuellem Stand, auf Grund der sportlich bedrohlichen Lage der geografisch relevanten Drittligateams (Stralsund, Usedom und Cottbus), zwei weitere folgen müssen.

Die Doberaner Handballer sind daher noch längst nicht auf der sicheren Seite. Da schmerzt es umso mehr, dass sich die personelle Lage vor dem morgigen Auswärtsauftritt beim Tabellenzweiten Ludwigsfelder HC (25:11 Punkte) zuspitzt.

Unter der Woche lag nicht nur Trainer Lars Rabenhorst mit einer Erkältung flach, auch Erik Harms, Hein Wiebe und Tobias Scheel fehlten aus diesem Grund. Hinzu kommen die langfristigen Ausfälle von Florian Glamann, Remko Sonnemans und Philipp Kaiser. So musste Co-Trainer Stefan Kultermann den Trainingsbetrieb zeitweise mit nur sieben Feldspielern leiten.

„Wir haben nichts zu verlieren und mit Kampfgeist können wir dort trotzdem etwas holen“, hofft DSV-Kreisläufer Matthias Jahn für das Gastspiel im südlich von Berlin gelegenen Ludwigsfelde auf eine Überraschung.

Am Sonntag geht es dann in der Doberaner Stadthalle heiß her. Um 12 Uhr laden die Mädchen der A-Jugend zum Rückspiel um die Landesmeisterschaft ein. Mit einem 23:17-Erfolg aus dem Hinspiel im Rücken wollen die jungen Doberanerinnen im zweiten Aufeinandertreffen mit HV Altentreptow den Titel perfekt machen.

Um 14 Uhr trifft die männliche C-Jugend auf Einheit Teterow. Schon tags zuvor (12 Uhr, Stadthalle) ist der DSV-Nachwuchs im Nachholspiel gegen den Plauer SV im Einsatz. Die Verbandsliga-Damen empfangen übermorgen um 16 Uhr in ihrem letzten Saisonspiel den Rostocker HC III. Während den DSV-Ladies von Trainer Torsten Römer der zweite Platz nicht mehr zu nehmen ist, könnte es die Gäste in Sachen Abstieg noch erwischen.

Simone Seidel

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