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Bad Doberan DSV-Sieben will mit Sieg in Loitz Klassenerhalt vorzeitig sichern
Mecklenburg Bad Doberan DSV-Sieben will mit Sieg in Loitz Klassenerhalt vorzeitig sichern
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00:01 29.04.2016
Im Hinspiel warf Falk Heinrich sieben Tore gegen Loitz, morgen in Loitz bestreitet er sein vorletztes Spiel im DSV-Trikot. Quelle: Rolf Barkhorn

Den ersten Matchball im engen Kampf gegen den Abstieg in der Oberliga Ostsee-Spree haben die Handballmänner des Bad Doberaner SV am vergangenen Sonntag mit der knappen 21:22-Pleite im Nachholspiel beim Tabellenzweiten SG OSF Berlin (OZ berichtete) vergeben.

Doberans Oberliga-Handballer absolvieren morgen im Landesderby ihr letztes Auswärtsspiel der Saison 2015/2016

Am Sonnabend starten die Münsterstädter (8. Platz/24:24 Punkte) nun ihren zweiten Versuch: Mit einem vollen Erfolg im Landesderby bei der SG Uni Greifswald/Loitz (12./9:39) wollen sie den Klassenerhalt vorzeitig unter Dach und Fach bringen.

„In Berlin haben wir uns am Ende selbst um den Lohn gebracht. Jetzt gilt es im Derby die Ruhe zu bewahren und die nötigen Punkte zu holen", sagt Lars Rabenhorst. Der 41-jährige DSV-Trainer geht fest davon aus, dass die beiden verbliebenen Konkurrenten im Abstiegskampf aus Grünheide (9./24:24) und Lichtenrade (10./21:25) ihre zeitgleich ausgetragenen Heimspiele am vorletzten Spieltag gewinnen werden.

„Und auf einen Showdown am letzten Spieltag kann ich wirklich gerne verzichten", verrät Rabenhorst. Denn: Die DSV-Sieben trifft eine Woche später im Saisonfinale im direkten Duell auf den VfL Lichtenrade, der derzeit den ersten Abstiegsplatz belegt.

„Wir müssen einfach nur auf uns schauen und eine vernünftige Leistung auf das Parkett bringen", fordert Lars Rabenhorst. Aber obwohl die gastgebenden Loitzer bereits seit längerer Zeit als Absteiger feststehen, werden sie es den Doberanern sicherlich keineswegs einfach machen. Das stellten sie nicht zuletzt in ihrem vorangegangenen Heimspiel unter Beweis, als sie dem mittlerweile geretteten SV Fortuna Neubrandenburg ein 26:26-Remis abknöpften. Außerdem hat Loitz mit Doberan noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel ging der HSV in Doberan mit 16:28 sang- und klanglos unter. Vor eigenem Publikum wird Loitz eine Revanche versuchen.

Für das enorm wichtige Landesduell steht mit Ausnahme der Langzeitverletzten André Wilk und Matthias Jahn der komplette Doberaner Kader zur Verfügung. Auch der zuletzt mit Knieproblemen aussetzende Routinier Yan Vizhborskyy ist für einen Kurzeinsatz bereit.

„Wir würden uns natürlich über ein paar Doberaner Fans freuen. Das Spiel ist ja sehr bedeutend", hofft DSV-Linksaußen Falk Heinrich auf etwas Unterstützung von den Rängen. Anwurf ist morgen um 18 Uhr in der Loitzer Peenetalhalle. Für Falk Heinrich ist es dann — ebenso wie für den aus Verletzungsgründen seit Januar nur noch als Co-Trainer fungierenden André Wilk sowie für Keeper Robert French — das letzte Auswärtsspiel im Doberaner Trikot.

Der Klassenerhalt wäre da ein willkommener Grund zum Feiern.

Von Simone Seidel

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