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Bad Doberan DSV-Teams siegen im Schlussspurt
Mecklenburg Bad Doberan DSV-Teams siegen im Schlussspurt
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00:00 25.09.2018
Bad Doberan/Lübtheen

Dank ihrer Leistungssteigerung in den Schlussminuten konnten die beiden Handball-Verbandsligisten des Bad Doberaner SV wichtige Siege bejubeln.

Katrin Wende war mit sieben Toren erfolgreichste Werferin beim Sieg der DSV-Frauen. Quelle: Foto: A. Ott

Verbandsliga Herren, Staffel Ost: Bad Doberaner SV II – HSG Uni Rostock 26:22 (10:10). Die Hausherren mussten ein hartes Stück Arbeit verrichten, waren in der entscheidenden Phase aber hellwach. Den 16:18-Rückstand (46.) drehte die Doberaner Reserve zur eigenen 21:19-Führung (52.) und gaben diese dann auch nicht mehr ab.

„Es war eine ausgeglichene Partie. Wir konnten das Ruder erst spät rumreißen und uns entscheidend absetzen. Unsere Chancenverwertung war aber unterirdisch“, bilanzierte Doberans Trainer Henning Krüger. Dafür konnte er aber auf eine starke Abwehr mit Keeper Mathias Polkow bauen. „Die Rostocker sind deutlich stärker als letzte Saison. Das wussten wir. Sie waren auf uns sehr gut vorbereitet“, sagte Krüger, der von einem tollen Spiel gegen einen sympathischen Gegner sprach.

Unterdessen wurde der Heimerfolg aus der Vorwoche gegen die SG Uni Greifswald/Loitz II (25:18) am grünen Tisch neu gewertet. Die Punkte bleiben aufgrund eines nicht einsatzberechtigen Spielers auf Seiten der Gäste zwar in Bad Doberan, das Endergebnis geht jedoch mit 0:0 Toren in die Statistik ein.

Für die DSV-Reserve steht am Sonnabend nun der Landespokal im Fokus. In der ersten Runde geht es in der Stadthalle (Anwurf: 16.30 Uhr) gegen den HSV Grimmen. „Wir freuen uns auf das Spiel“, sagt Henning Krüger mit Blick auf das Duell gegen den MV-Ligisten.

DSV II: Polkow, Ludwig – Wosar 5, Sitarek 4, Störp, Wachtel 7/3, Blank 1, Sachs 2, Voß, Furche 2, Möde, Kraeft 5, Krüger.

Verbandsliga Frauen: Vellahner SV – Bad Doberaner SV 20:21 (9:10). In einer zerfahrenen Partie behielten die DSV-Frauen letztlich glücklich, aber keineswegs unverdient die Oberhand. „Wir haben es uns unnötig schwer gemacht“, sagte Trainer Torsten Römer, der nach dem Schlusspfiff erst einmal tief durchatmen musste. Denn fünf Minuten vor dem Ende lag der Vorteil eigentlich bei den Gastgeberinnen, doch die 20:18-Führung Vellahns drehten Katrin Wende und Franziska Berg (2 Tore) mit ihren verwandelten Strafwürfen noch in einen Doberaner Sieg im ersten Auswärtsspiel der Saison.

Am Sonnabend (14 Uhr, Stadthalle) geht es für die DSV-Handballerinnen (3./4:2) mit dem Heimspiel gegen den Spitzenreiter Motor Barth (1./8:0) weiter.

DSV: Stahnke, Schreiner - Schmidt 4, Dobbert 1, Berg 6/3, Wende 7/2, Ott 2, Kraeft, Davidek, Busch 1.

S. Seidel

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