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Bad Doberan DSV geht als Außenseiter ins Landesderby gegen Stralsund
Mecklenburg Bad Doberan DSV geht als Außenseiter ins Landesderby gegen Stralsund
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00:00 20.10.2017
Routinier Yan Vizhbovskyy dürfte aufgrund seiner großen Erfahrung im Lokalduell besonders wichtig für die DSV-Sieben sein. Quelle: Foto: Anja Ott
Bad Doberan

Wenn im Handball vom Salz in der Suppe gesprochen wird, dann sind damit in der Regel die mit Spannung erwarteten Derbys im Laufe einer Saison gemeint. In der Oberliga Ostsee-Spree steht der Bad Doberaner SV morgen (19 Uhr, Stadthalle) quasi zum ersten Mal in der Spielzeit 2017/18 vor dem Gewürzregal. Im Duell mit dem Stralsunder HV (2. Platz/ 12:0 Punkte) sind die Hausherren (8./5:5) klarer Außenseiter.

Oberliga-Team hofft auf Überraschung / Verbandsligisten im Pokal gefordert

Doch ganz ohne Chance sehen sich die Doberaner in ihrem sechsten Saisonspiel nicht. „Es klingt vielleicht etwas banal, aber Derbys haben oft ihre eigenen Gesetze“, sagt Doberans Trainer Lars Rabenhorst, dessen Team gegen Stralsund das erste von drei Landesduellen bestreitet. Am darauffolgenden Wochenende geht es zum HSV Insel Usedom, ehe die Begegnung mit Aufsteiger SG Uni Greifswald/Loitz ansteht.

Im vergangenen Jahr sorgte der Stralsunder HV mit dem überraschend deutlichen 31:16-Erfolg in der Stadthalle für die höchste Heimpleite der Doberaner. „Auch wenn der Kader des SHV mittlerweile noch stärker einzuschätzen ist, soll sich so etwas nicht wiederholen“, fordert Rabenhorst. Viel eher müsse sich seine Mannschaft am Rückspiel im Mai dieses Jahres orientieren, das nur knapp mit 26:28 verloren ging.

Seinerzeit ging Kay Landwehrs noch für die Doberaner auf Torejagd, am Sonnabend läuft der 28-Jährige im Stralsunder Trikot erstmals überhaupt als Gast in der Doberaner Stadthalle auf. „Für ihn wird es sicher ein besonderes Spiel werden“, weiß SHV-Trainer Markus Dau, der sich von seinem Neuzugang diesmal nebst Toren noch etwas mehr erwartet: „Vielleicht hat er ja noch den einen oder anderen Tipp für uns.“ Denn einen Ausrutscher kann sich der frühere Bundesligist nicht erlauben. Im Kampf um den angestrebten Aufstieg in die 3. Liga zeichnet sich bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison ein Zweikampf mit der aktuell führenden Reserve der Füchse Berlin ab. Mit einem Überraschungscoup würden die Doberaner dem SHV die Suppe versalzen.

Das Pokalspiel der zweiten Männermannschaft im Vorfeld des Oberliga-Landesderbys komplettiert das lukrative Handball-Angebot am Sonnabend in der Stadthalle. Ab 16.30 Uhr bekommt es die DSV-Reserve in der zweiten Runde mit dem Güstrower HV aus der Mecklenburg-VorpommernLiga zu tun. Im Gegensatz zu vielen anderen Teams im Land finden die Doberaner den Pokalwettbewerb durchaus reizvoll.

„Wir haben da Bock drauf“, sagt DSV-Trainer Henning Krüger und äußert selbstbewusst. „Die Güstrower sollten uns nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir sind derzeit gut drauf“, meint Krüger nach zuletzt vier Siegen. Zudem sind die Münsterstädter in der laufenden Saison sowohl im Pokal als auch in der Verbandsliga in der eigener Halle noch ungeschlagen.

Erst am Sonntag kämpfen dann die Bad Doberaner Handball-Damen um den Einzug in das Pokal- Viertelfinale. Hierzu ist die Mannschaft von DSV-Coach Torsten Römer beim Verbandsliga-Konkurrenten Mecklenburger SV gefordert.

Aus dem bisherigen Punktspielbetrieb kann und will Römer keine großen Schlüsse für die bevorstehende Partie ziehen: „In der jetzigen Zusammensetzung ist die gegnerische Mannschaft für mich eine Unbekannte.“ Die bisherigen Resultate in der Liga würden nicht viel über die Mecklenburgerinnen (9. Platz) aussagen. Dennoch gibt es vom Trainer eine klare Ansage: „Wir wollen eine Runde weiterkommen.“ Erfreulich aus DSV- Sicht ist das bevorstehende Comeback von Betty-Jo Dobbert nach überstandenem Kreuzbandriss.

Die Doberaner Nachwuchsmannschaften haben aufgrund der anstehenden Schulferien spielfrei.

Simone Seidel

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