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Bad Doberan DSV kann befreit aufspielen
Mecklenburg Bad Doberan DSV kann befreit aufspielen
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00:11 04.05.2018

Der wichtige Heimerfolg gegen das Oberliga- Schlusslicht SV Brandenburg- West am vergangenen Wochenende brachte für die Handballer des Doberaner SV (21:27 Punkte) den Sprung auf Rang neun in der Tabelle der Oberliga Ostsee-Spree. Die wirklich frohe Kunde folgte aber in der Wochenmitte und brachte den vorzeitigen Klassenverbleib für die DSV-Sieben mit sich. Der Deutsche Handballbund hat demnach das Verfahren gegen den HC Empor Rostock eingestellt. Der im Raum stehende Punktabzug für den Drittligisten ist vom Tisch. Die Doberaner können sich somit auf ein weiteres Jahr in der Viertklassigkeit freuen.

DSV-Coach Lars Rabehorst. Quelle: Foto: Anja Ott

Morgen führt sie ihre letzte Auswärtsreise der Saison zum VfL Tegel (13., 8:40). Die Berliner werden in der neuen Spielzeit nicht mehr zu den DSV-Kontrahenten gehören. Als Vorletzter belegen sie einen der beiden Regelabstiegsplätze und müssen nach zwei Jahren Zugehörigkeit die Oberliga wieder verlassen. „Die letzten beiden Spieltage einer Saison sind immer etwas anders. Gerade wenn es sportlich nicht mehr um alles geht. Vor allem wollen sich gerade die gastgebenden Teams möglichst mit einem Sieg von ihren Fans verabschieden“, sagt DSV-Trainer Lars Rabenhorst vor der Auswärtspartie.

Trotz des vorzeitig erreichten Saisonzieles haben die Doberaner nichts zu verschenken. Gerade die magere Auswärtsbilanz mit lediglich drei Punkten – in der Rückrunde wurden sogar alle Spiele in der Fremde verloren – soll etwas aufpoliert werden. „Wir haben bislang einen Zähler mehr gesammelt als in der Vorsaison (10. Platz mit 20:32 Punkten/d. Red.) und unsere insgesamt gute Serie soll nun auch in der Tabelle zum Tragen kommen“, sagt Rabenhorst. Ein Sieg in Berlin könnte bei entsprechenden Spielverläufen in den anderen Hallen bereits für das Erreichen eines einstelligen Tabellenplatzes reichen.

„Das wird jedoch ein hartes Stück Arbeit. Wir müssen uns vor allem mental auf die Bedingungen einstellen, dann kann es mit dem zweiten Auswärtssieg klappen“, hofft Rabenhorst. Das Hinspiel gewann der DSV mit 37:27.

Simone Seidel

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