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Bad Doberan Das war’s: Ab jetzt ist Winter für Beachvolleyballer
Mecklenburg Bad Doberan Das war’s: Ab jetzt ist Winter für Beachvolleyballer
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00:00 28.08.2018
Christin Adam (VT Hamburg) hechtet nach dem Ball. Ihre Partnerin Susan Kords vom SV Warnemünde beobachtet die Szene. Quelle: Foto: Marten Vorwerk
Rostock

Die großen Favoriten Daniel Sprenger und Toni Schneider haben sich auch beim letzten Ranglistenturnier der Beachvolleyball- Landesmeisterschaften kein Blöße gegeben. Am Warnemünder Strand gewannen die beiden Volleyballer vom SSC Palmberg Schwerin Beachteam am Wochenende das zweitägige Turnier. Im Finale besiegten sie die Argentinier Gabriel Dappiagi und Santiago Etchegaray, die in Berlin leben, mit 2:0 (21:14, 21:15). „Wir hatten den Sieg bei der Landesmeisterschaft schon vorher sicher, wollten in Warnemünde allerdings unbedingt einen guten Saisonabschluss feiern. Schön, dass uns das gelungen ist“, meinten die beiden Rostocker Sprenger und Schneider unisono.

Insgesamt wurden von Mai bis August acht Ranglistenturniere gespielt, um den Gesamtsieger zu ermitteln. Traditionell werden das erste und letzte Turnier in Warnemünde ausgetragen. Daniel Sprenger sagte: „Im Mai sind wir hier nur Dritter geworden. Diesmal wollten wir es unbedingt besser machen.“ Nur einen Satz gab das Spitzenduo am Wochenende ab. Sprenger und Schneider nahmen an sechs der acht Ranglistenwettkämpfe teil, vier entschieden sie für sich.

Bei den Frauen gewannen Anne Matthes (vom TSV Seifersdorf) und Kristina Rübensam (SC Potsdam) das Abschlussturnier. Sie setzten sich im Finale in drei Sätzen gegen Jennifer Scharmacher und Sophie Colditz (beide SG Rotation Prenzlauer Berg) durch. Den Landesmeistertitel sicherten sich Franziska Kühn (1. VC Stralsund) und Josefine Antrack (vereinslos), die am Wochenende den fünften Platz belegten.

Ein erfolgreiches Turnier spielte auch Susan Kords vom SV Warnemünde mit ihrer Partnerin Christin Adam (VT Hamburg). Erst im Halbfinale schied das Duo aus und wurde am Ende guter Vierter. „Es war ein super Turnier. Schön, dass wir so weit gekommen sind“, sagte Kords. Seit zehn Jahren spielt sie mit Adam zusammen Beachvolleyball. Beide kennen sich aus ihrer Zeit in Bad Doberan und blieben seitdem befreundet. „Wir sind mittlerweile gut eingespielt, auch wenn wir vorher nicht zusammen trainieren konnten“, erzählte Kords. Eine besondere Rolle spielte – wie so oft in Warnemünde – der Wind. Susan Kords: „Der war schon heftig. Du musst sehr flach spielen, dadurch werden die Spielzüge viel schneller.“

Gut mit dem Wind zurecht kamen Sören Schröder und Toralf Streblow vom SV Warnemünde. Auch sie mussten sich erst im Halbfinale gegen Sprenger/Schneider (1:2) geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei unterlagen sie André Rübensam (Beachsenioren) und Christian Grapentin (USV Potsdam), sicherten sich wie auch Kords/Adam allerdings 240 VMV-Punkte und ein kleines Preisgeld.

Insgesamt nahmen 35 Frauen- und 32 Männerteams im Ostseebad teil. Steffen Bock, Vorsitzender vom veranstaltendem Verein active beach, lobte die gute Beteiligung in der ganzen Saison. „Der Sommer war bombastisch, alle Turniere waren nahezu ausgebucht, das Wetter hat super mitgespielt“, schwärmte der 46-Jährige.

Für die Beachvolleyballer heißt es nun, wie in jedem Jahr am Ende der Saison: Ab jetzt ist Winter.

Marten Vorwerk

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