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Bad Doberan Daten, Fakten und Lesestoff
Mecklenburg Bad Doberan Daten, Fakten und Lesestoff
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00:10 16.05.2018

Domastiz, das spätere Ivendorf, wurde 1192 in einer Schenkungsurkunde genannt. Fürst Heinrich Borwin I. übereignete diese Siedlung dem Kloster Doberan.

Die Serie

Jeden Dienstag stellt die OSTSEE-ZEITUNG Bad Doberan in der Serie ein Dorf aus der Region vor. Wir erzählen Geschichten über Menschen, die dort leben, über Veränderungen oder wie es zur Gründung kam. Heute: Ivendorf.

1307 wurde Ivendorf

mit deutschem Recht versehen.

Der Name Ivendorf geht wahrscheinlich auf das Wort für Eibe zurück, kann sich aber auch vom Namen Iven herleiten.

Ein Scharmützel soll es während der Befreiungskriege gegen Napoleon am Kreuzweg von Hansdorf nach Ivendorf gegeben haben. Dabei wurden Schillsche Soldaten angeblich durch heftiges Artilleriefeuer der Franzosen verlustreich zurückgeschlagen.

Die Chaussee, die durch Ivendorf in Richtung Bad Doberan bzw. Schwaan führt, wurde im Jahr 1822 gebaut.

Mit der Bodenreform 1945

entstanden Bauernwirtschaften von neun bis 20 Hektar. In Ivendorf besaßen die Altbauern bis zu 50 Hektar.

1948 erhielt Ivendorf elektrisches Licht. Von 1973 bis 1979 wurde ein Wasserleitungsnetz geschaffen, von dem auch Ivendorf profitierte. Die alten Hofpumpen hatten ihre Pflicht getan.

Nach 1990 nahm auch

die Einwohnerzahl von Ivendorf stark zu. Immer mehr Städter entschlossen sich dazu, in der lieblichen Endmoränenlandschaft ein Haus zu bauen.

OZ

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