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Der Mittelpunkt der Welt im Comic-Stil

Kühlungsborn Der Mittelpunkt der Welt im Comic-Stil

Riesiges Bild von Frank Wagner schmückt Hotel-Foyer

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Der Kühlungsborner Kunstmaler Frank Wagner vor seinem Monumentalbild „The Kühlungsborner“.

Quelle: Foto: Rolf Barkhorn

Kühlungsborn. Zu übersehen ist es nicht. Dafür sorgt schon seine beachtliche Größe von 4 mal 1,50 Metern. Aber noch mehr fasziniert das neu entstandene Bild als Gesamtwerk. Bunt und leicht comicartig, dadurch auch etwas verspielt und mit vielen markanten Details, die den Betrachter geradezu auf Entdeckungstour einladen.

Der Kühlungsborner Künstler Frank Wagner hat ein neues Bild geschaffen, das vom ersten Moment an die Rolle des Hinguckers an seinem vorbestimmten Platz im Foyer des Hotels „Max am Meer“ in der Dünenstraße übernommen hat. „Bei unseren Gästen kommt das Bild sehr gut an. Sie bleiben oft lange davor stehen und erkennen Gebäude oder andere Details wieder, die sie in Kühlungsborn oder in der Region kennen“, berichtet Hoteldirektorin Sarah Zalaba.

Entstanden ist das Bild als Auftragswerk. Hotelbesitzer Axel Matzkus hatte die Idee dazu und gewann schon im vergangenen September den Kühlungsborner Frank Wagner für die Umsetzung. „Herr Matzkus hatte auch die Idee, Werke des rumänisch-amerikanischen Künstlers Saul Steinberg als Vorbild zu nehmen“, berichtet Kunstmaler Wagner.

Steinberg, der 1999 im Alter von 85 Jahren in New York starb, war als Zeichner von Cartoons, Comics und Titelbildern unter anderem für die New York Times bekannt. Berühmt wurden Bilder von ihm wie „The New Yorker“ oder „Amsterdam“, von denen sich Wagner gern inspirieren ließ.

Die Umsetzung wurde für den 50-jährigen Kühlungsborner dann zu einer reinen Sisyphosarbeit. Wagner, der seit über zehn Jahren die Spachteltechnik bevorzugt, arbeitete über vier Wochen an dem Ölgemälde, das er filigran Farbstrich für Farbstrich per Spachtel auf die selbstgefertigte sechs Quadratmeter große Leinwand auftrug. Durch diese Technik erhalten die Details im Bild eine eigene Tiefe, das Werk wirkt insgesamt lebendiger.

Im Mittelpunkt des Gemäldes steht das Hotel „Max am Meer“, daneben finden sich dann andere markante Bauwerke. Den Tennisplatz, der sich in der Nähe des Hotels im Lindenpark befindet, hat der Künstler einfach neben das Haus platziert. Auch die Seebrücke ist zu sehen. Aber auch Sehenswürdigkeiten außerhalb von Kühlungsborn sind schnell auszumachen, wie die vor Kurzem fertiggestellte Elbphilharmonie in Hamburg, das berühmte Holsten-Tor in Lübeck oder das Hotel „Neptun“ in Warnemünde. Und oben im Bild symbolisiert ein Eisbär, dass es auch vom Ostseebad Kühlungsborn bis zum Nordpol gar nicht so weit sein kann. Vor allem aber gewinnt der Betrachter schnell den Eindruck, dass „Max am Meer“ der Mittelpunkt nicht nur von Kühlungsborn, sondern der ganzen Welt zu sein scheint. „The Kühlungsborner“ so hat Frank Wagner sein Werk genannt – in Anlehnung an Werke seines Vorbildes Saul Steinberg.

Übergeben und enthüllt wurde das Gemälde aus Anlass des ersten Geburtstages, den das Hotel „Max am Meer“ am 30. April gemeinsam mit Mitarbeitern, Hotelgästen und Vertretern der Kommunalpolitik feierte. „Wir waren im vergangenen Jahr einfach nicht dazu gekommen, die Eröffnung unseres Hotels zu feiern. Das wurde jetzt mit der ersten Geburtstagsparty nachgeholt“, informiert Sarah Zalaba. Bei diesem Anlass wurde auch gleich eine neue Restaurantkarte präsentiert und der neue Food-Truck wurde vorgestellt. Der vom Hotel betriebene mobile Verkaufsstand soll künftig bei kulturellen und sportlichen Höhepunkten des Ostseebades und in der Region zum Einsatz kommen.

Hamburger, Chicken Wings, Nuggets und Roast Chicken – schmackhafter Proviant im american Style – werden unter anderem bei den Heimspielen der „Griffins“ in Warnemünde angeboten. „Unser Hotel unterstützt Rostocks American Footballer als Sponsor“, erklärt Hotelchefin Zalaba hierzu.

Rolf Barkhorn

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