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Bad Doberan Dezimierte DSV-Handballer schlagen sich achtbar
Mecklenburg Bad Doberan Dezimierte DSV-Handballer schlagen sich achtbar
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00:21 08.05.2018
Die D-Jugend des Doberaner SV, hier nach ihrem Sieg im Bezirkspokal, musste in der Landes-Endrunde Lehrgeld zahlen. Quelle: Foto: Anja Ott

Die D-Jugend des Bad Doberaner SV ist am vergangenen Sonntag bei der Endrunde um die Handball-Landesmeisterschaft nicht über den sechsten und damit letzten Platz hinausgekommen. Im Vorfeld hatten sich die Verantwortlichen nach dem Double-Gewinn von Bezirksmeisterschaft und Bezirkspokal sowie der souveränen Qualifikation für den Titelkampf in Rostock-Marienehe mehr ausgerechnet.

„Leider hat uns das Verletzungspech eingeholt“, begründete DSV- Trainerin Elisabeth Scheben enttäuscht. Sie war sich sicher, dass ihr Team „in Vollbesetzung eine Chance gehabt hätte“. Den Ausfall von drei Leistungsträgern konnten die Doberaner Nachwuchshandballer nicht kompensieren. Scheben lobte die Vorstellung ihrer Mannschaft trotzdem ausdrücklich: „Gerade die aufgerückten E-Junioren haben ihre Sache sehr gut gemacht.“

In der Vorrunde gingen die Begegnungen mit Fortuna Neubrandenburg und der SG Vorpommern jeweils mit 5:9 verloren. Das folgende Platzierungsspiel gegen den gastgebenden HC Empor Rostock wurde mit 6:3 gewonnen. Dennoch blieb es beim letzten Platz, weil neben den Ergebnissen im Handballspiel auch koordinative Leistungstests in die Wertung mit einbezogen wurden. Dort wurden für jede Mannschaft die besten acht Spieler gewertet. Die Doberaner waren mit nur neun Akteuren angetreten, der HC Empor versuchte sich beispielsweise mit fast 20 Spielern.

Insgesamt blicken die DSV-Junioren auf eine tolle Saison zurück. „Die Teilnahme an der Endrunde der Landesmeisterschaft ist in dieser Altersklasse schon eine beachtliche Leistung“, lobt Abteilungsleiter Torsten Römer.

Unterdessen erlebten die B-Jugend-Mädchen des Bad Doberaner SV tags zuvor einen tristen Vormittag in Rostock. Beim Bezirkspokalturnier standen zwei Partien an, die beide klar verloren gingen. Das kam allerdings nicht sonderlich überraschend. „Die Voraussetzungen waren nicht gerade günstig“, sagte DSV-Trainer Marcel Jaunich. Er hatte aufgrund kurzfristiger Absagen und Ausfälle nur sechs Spielerinnen zur Verfügung. Gegen den späteren Cup-Sieger Eintracht Rostock (10:28) agierte sein Team daher im ersten Teil der Partie in Unterzahl, ehe die Rostockerinnen später auch eine Spielerin vom Feld nahmen.

Im Spiel gegen den SV Warnemünde traten die Doberanerinnen dann sogar mit nur noch vier Feldspielerinnen an. Das zwischenzeitliche Unentschieden nach einer knappen Viertelstunde Spielzeit war daher aller Ehren wert. Doch nach dem Ende der 40 Spielminuten mussten sich die erschöpften Münsterstädterinnen letztlich mit 8:18 geschlagen geben.

Coach Marcel Jaunich war dennoch stolz auf seine Mannschaft. „Insgesamt haben die Mädels in Sachen Einstellung und Kampfeswillen trotz der Umstände überzeugt und konnten erhobenen Hauptes die Sporthalle verlassen“, meinte er.

Simone Seidel

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