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Bad Doberan Die „Butt“ ist zurück
Mecklenburg Bad Doberan Die „Butt“ ist zurück
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00:36 14.04.2018
Feierlich wurde die Rückkehr des ehemaligen Seenotrettungsbootes als Denkmal in Kühlungsborn zelebriert. Quelle: Foto: R.barkhorn
Kühlungsborn

Mit Festansprachen, Salutschüssen und der Enthüllung einer Gedenktafel wurde gestern vor der Seenotrettungsstation in Kühlungsborn West die Rückkehr einer Legende feierlich zelebriert.

Denn das Seenotrettungsboot „Wuppertal“, nach 25 Einsatzjahren außer Dienst gestellt, erfüllt jetzt in seinem „Ruhestand“ die Funktion eines Denkmals. Damit ist das einstige Einsatzfahrzeug der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt. Unter dem Namen „Butt“ wurde das in einer Werft an der Weser gebaute Schiff am 14. April 1993, heute vor genau 25 Jahren, in Kühlungsborn in Dienst gestellt, wo es neun Jahre stationiert war. Bei 180 Einsätzen wurden 320 Menschen aus Seenot gerettet. Weitere Stationen des Seenotretters waren Zinnowitz (bis 2002) und Maasholm an der Schlei (bis 2018).

Kühlungsborns Bürgermeister Rüdiger Kozian betonte gestern die Symbolkraft, die von der Präsentation des Bootes vor der historischen Seenotretterstation ausgeht: „An dieser Stelle erfüllt ’unser Butt’ jetzt drei Funktionen. Das Boot ist ein Mahnmal, das daran erinnern soll, dass man sich gut ausgerüstet auf See begeben soll. Gleichzeitig ist es ein Symbol der Stärke und spricht für das Engagement unserer Seenotretter, und außerdem wird es mit Sicherheit eine Touristenattraktion und ein wichtiger Anlaufpunkt bei Stadtführungen sein.“

Fast hätte Kühlungsborn auf diese Attraktion verzichten müssen. Denn es gab auch Überlegungen, das ausrangierte Boot in der Stadt Wuppertal aufzustellen. Denn in „Wuppertal“ war das Fahrzeug wegen des großen Engagements der Wuppertaler für die DGzRS im Jahr 2012 umgetauft worden.

Aber auch die Kühlungsborner Seenotretter hatten sich beworben, und der historische Standort wurde letztlich als geeigneter angesehen.

RoBa

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