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Bad Doberan Die Mission Klassenverbleib beginnt
Mecklenburg Bad Doberan Die Mission Klassenverbleib beginnt
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00:00 31.08.2018
Bad Doberan

Mit vier neuen Akteuren startet der Bad Doberaner SV am Sonnabend (19 Uhr, Stadthalle) gegen den Ludwigsfelder HC (Brandenburg) in seine insgesamt achte Saison in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree. Alle Verpflichtungen haben dabei eines gemeinsam: Sie wechselten vom HC Empor Rostock in die Münsterstadt.

Die Oberliga-Handballer des Bad Doberaner SV starten gegen den Ludwigsfelder HC in neue Saison / DSV-Trainer Rabenhorst erwartet ein schwieriges Jahr für sein junges Team

Für Tim Lehwald (32 Jahre, Rechtsaußen) ist die Doberaner Stadthalle allerdings kein Neuland. Der Lehrer für Sport und AWT trug bereits vom Sommer 2013 bis Anfang des Jahres das DSV-Trikot, ehe er in der Rückrunde beim Drittligisten HC Empor aktiv war. Dort half er mit, den Klassenverbleib zu sichern. Die jeweils 19-jährigen Youngster Benjamin Glaser (Kreis), Hannes Schulz (Linksaußen) und Jan-Eric Traub (Rückraum) kommen aus dem A-Jugend-Bundesliga-Team des HCE. Die angehenden Abiturienten begehen ihre erste komplette Saison im Herrenbereich. Während der kantige Glaser in der zurückliegenden Spielzeit mit Schulterproblemen zu kämpfen hatte und auf nur wenige Einsätze kam, zählten Schulz und Traub zu den Stützen der Rostocker Mannschaft.

DSV-Trainer Lars Rabenhorst meint: „Die jungen neuen Spieler haben Potenzial. Wir müssen sie Stück für Stück weiter in unser System einbauen, dann werden sie uns helfen können.“

Spitzner verlässt DSV-Sieben

Dagegen haben den Bad Doberaner SV mittlerweile drei Spieler verlassen. Der Wechsel von Keeper Tobias Malitz zum Ligakonkurrenten Stralsunder HV stand bereits längere Zeit fest, während Kreisläufer Jan Ritzrau bereits zum Ende der abgelaufenen Serie nicht mehr zum Kader gehörte. Rückraumspieler Johannes Spitzner beginnt ein Medizinstudium und kehrt deshalb zurück zu seinem Heimatverein SV Warnemünde.

Die Bad Doberaner hoffen zum Saisonstart gegen Ludwigsfelde auf das Gesetz zweier Serien. Zum einen hat der DSV seit 2006 kein Auftaktspiel verloren, zum anderen konnten sie ihre vergangenen fünf Heimspiele allesamt gewinnen. Daran will die Doberaner Sieben morgen anknüpfen, um abermals einen erfolgreich Beginn hinzulegen. „Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen. Mit dem Ziel gehst du als Sportler ja in jede Begegnung, allerdings hat das Auftaktspiel eine besondere Bedeutung“, betont Rabenhorst. Seitdem er an der Seitenlinie die Hauptverantwortung trägt, gab es für die Münsterstädter im ersten Punktspiel sogar stets Siege. Vor fast genau zwei Jahren gelang dies auch gegen den Gegner vom Wochenende aus Ludwigsfelde.

Damals wie heute verlief die sechswöchige Doberaner Saisonvorbereitung durchwachsen. Beim Ospa-Cup vor heimischem Publikum landeten sie nur auf dem vierten Platz und verloren unter anderem gegen den MV-Ligisten Güstrower HV. Beim nachfolgenden Peenetal- Cup in Loitz war ein Aufwärtstrend erkennbar, obgleich im Duell mit dem gastgebenden Ligarivalen aus Vorpommern noch größere Lücken zur direkten Konkurrenz klafften.

In große Sorge verfällt Lars Rabenhorst dennoch nicht. „Die Vorbereitung ist das eine, das erste Punktspiel das andere“, sagte der DSV-Coach. „Beide Mannschaften wissen nicht so richtig, wo sie stehen. Und am Ende gibt oft auch die Tagesform der Mannschaft oder einzelner Akteure den Ausschlag über Sieg und Niederlage“, meint Rabenhorst.

Der 44-jährige A-Lizenz-Inhaber rechnet allerdings erneut mit einer schwierigen Saison. „Unser Ziel kann nur Klassenverbleib lauten. Die Liga hat an Qualität zugelegt“, ist Lars Rabenhorst überzeugt. Die Münsterstädter mussten dagegen die Abgänge der Leistungsträger Tobias Malitz und Johannes Spitzner verkraften.

Vielleicht kommt es dem DSV entgegen, dass auch der Ludwigsfelder HC im Sommer einen kleinen Umbruch erlebte. Neun Abgängen stehen sechs Neuzugänge gegenüber. „Wenn wir einen einstelligen Tabellenplatz erkämpfen, wäre das in Ordnung“, sagt LHC-Kapitän René Rose. Unter diesen Voraussetzungen würden die Brandenburger zur direkten Doberaner Konkurrenz zählen.

Unterdessen werden die Verbandsliga-Frauen des Doberaner SV morgen bereits um 16.30 Uhr im Einsatz sein. Im ersten Saisonspiel geht’s für sie gegen Vorjahresmeister Ribnitzer HV. Auswärts beim TSV Bützow startet die DSV-B-Jugend vom Trainer-Duo Alexander Kraeft und Anja Frank am Sonntag ins Abenteuer Mecklenburg-Vorpommern-Liga.

Oberliga Ostsee-Spree, 1. Spieltag

Doberaner SV – Ludwigsfelder HC Sa., 19.00

BW 1890 Berlin – SG OSF Berlin Sa., 16.00

BFC Preussen – Laus.HC Cottbus Sa., 18.00

Grünheider SV – Stralsund Sa., 18.30

Fort. Neubrandenb. – VfV Spandau Sa., 18.30

HSV Usedom – MTV Altlandsberg Sa., 19.00

Greifswald/Loitz – GW Werder Sa., 19.00

Jahreskarten erhältlich

Seit dem 22. August können die Dauerkarten für die 13 Oberliga-Heimspiele des Bad Doberaner SV zum Preis von 70 Euro in der Geschäftsstelle im Stülower Weg erworben werden. Das Jahresticket berechtigt darüberhinaus zum kostenfreien Eintritt zu den Heimspielen der beiden Verbandsliga-Teams. Spätentschlossene können ihr Jahresticket auch noch in den kommenden Tagen und Wochen erwerben.

Unter Vorlage der Eintrittskarte vom Heimspiel gegen Ludwigsfelde gibt es bis zum 13. September auf die Dauerkarte einen Rabatt in Höhe des gezahlten Eintrittspreises.

Simone Seidel

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