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Bad Doberan Doberan will sauberen „Coffee to go“
Mecklenburg Bad Doberan Doberan will sauberen „Coffee to go“
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15:38 29.11.2017
Mehrweg- gegen Papp-Becher: Wie bereits seit drei Monaten in der Hansestadt Rostock, wird jetzt auch in Bad Doberan über ein umweltfreundlicheres System für den „Coffee to go“ nachgedacht. Quelle: Plottke, Lennart
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Bad Doberan

Espresso, Cappuccino oder Latte macchiato: Kaffee liegt wieder voll im Trend. Und das immer mehr auch unterwegs. Doch für die Umwelt wird der „Coffee to go“ zum Problem: Denn der Kaffee-Genuss verursacht einen enormen Müllberg. „Es gibt einfach Unmengen an diesen Papp-Bechern“, sagt Jochen Arenz (fraktionslos), Vorsitzender im Doberaner Wirtschafts- und Tourismusausschuss. „Allein in Deutschland werden 320 000 Stück pro Stunde verbraucht.“

Auch in der Münsterstadt würden sich nach Angaben des Bauhofes die „Coffee-to-go-Becher“ regelmäßig auf dem Kamp oder an den Straßenrändern wiederfinden, so Arenz: „Oder sie überfüllen die städtischen Mülleimer und schaffen damit höhere Entsorgungskosten.“

Deshalb will Arenz jetzt in Bad Doberan eine Marketing-Offensive für besondere Pfandbecher starten: „Kreativ gestaltet, etwa mit dem dampfenden Molli oder weiteren typischen Motiven – das könnte auch ein schönes Geschenk sein, das Touristen gern mit nach Hause nehmen.“

Auch das Umweltamt der Hansestadt Rostock will die Papp-Becher mittelfristig von der Straße verbannen. Der erste Schritt wurde vor drei Monaten gemacht: Acht Bäckereien führten gemeinsam einen wiederbefüllbaren Mehrweg-Becher ein – wer den nutzt, bekommt bei vielen Bäckern Rabatt auf sein Heißgetränk.

Lennart Plottke

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