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Bad Doberan Doberaner FC feiert Richtfest
Mecklenburg Bad Doberan Doberaner FC feiert Richtfest
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00:07 12.05.2018
Die Fahne weht stolz im Wind: Andreas Jahncke (v.l.), André Behrens und Ronny Susa prosten den Gästen auf dem Baugerüst am neuen Vereinsheim des Doberaner FC zu. Quelle: Fotos: Dana Frohbös

Sie haben lange geplant, mühselig Spenden gesammelt und um kommunale Zuschüsse gekämpft – mit Erfolg. Inzwischen nimmt das neue Vereinsheim des Doberaner Fußball Clubs schon deutlich Gestalt an. Jetzt fand das Richtfest statt – und das bei allerbestem Wetter, kühlem Bier und saftigem Fleisch vom örtlichen Schlachter.

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Im neuen Vereinsheim steckt schon jetzt viel Eigenleistung / Einweihung für Sommer geplant

„Hier baut ein Verein“, verkündete Vereinsvorsitzender Andreas Jahncke bei der Begrüßungsrede oben vom Dach, „mit großer Unterstützung aus den eigenen Reihen und ohne die Fachkompetenz eines Planers.“ Dabei holten sich die Fußballer immer wieder Rat bei Experten und erfuhren große Unterstützung – von außerhalb und vor allem aus den eigenen Reihen.

Erst Ende Januar war der erste Spatenstich erfolgt – in Anbetracht des anschließend noch ziemlich heftig einsetzenden Winters und der damit einhergehenden wochenlangen Baupause sind die Kicker noch gut im Zeitplan. Das neue Vereinsheim wird ein Schiedsrichterbüro, Toiletten, sechs Umkleideräume sowie drei Duschräume beherbergen.

Viele Arbeiten wurden von Fachleuten aus den Reihen des Vereins ausgeführt. „Wir haben hier Maurer, Elektriker und Trockenbauer unter uns“, erklärte der stellvertretende Vereinsvorsitzende André

Behrens. Die seien in den vergangenen Wochen eine große Hilfe gewesen: „Das war zwar eine mörderisch anstrengende Zeit, macht uns aber auch stolz.“

Der Bau des neues Vereinsheims war vor allem wegen des Abrisses der Sporthalle am Busbahnhof dringend notwendig geworden. Provisorisch hatten sich die Fußballer einen beheizbaren Container angeschafft, um das Equipment wie die Fußbälle vor Kälte und Frost zu schützen. Umgezogen haben sie sich in der Mehrzweckhalle oder unter freiem Himmel.

Doch dies gehört nun bald der Vergangenheit an. „Wenn der erste Bauabschnitt fertig ist, ist es für uns wie ein Paradies“, sagte Andreas Jahncke, „denn dann haben wir die unsäglichen Zustände, unter denen wir den Sport hier betreiben, endlich abgeschafft.“

Und wie es sich bei einem Richtfest gehört, wurde natürlich auch der Richtspruch verkündet. „Weil ich so aufgeregt bin, musste ich mir den aber aufschreiben“, bekannte der Vorsitzende. „Das neue Haus steht mit ganzer Pracht, wir haben es geschafft, wäre ja gelacht“, rezitierte Jahncke, schnappte sich einen Hammer und haute den symbolischen letzten Nagel in den Dachstuhl.

Im vergangenen Jahr hatte es noch hitzige Debatten in der Doberaner Stadtvertretung um die Finanzierung gegeben (die OZ berichtete). Nun ist das Vereinsleben aber fast perfekt – und in der neuen Unterkunft können bald auch gemütliche Mannschaftsabende nach Trainingsschluss gefeiert werden.

Der erste Bauabschnitt soll im Sommer fertig werden – pünktlich zur neuen Spielsaison. Und auch für die Zeit danach gibt es konkrete Pläne: Im zweiten Bauabschnitt ist ein großer Vereinsraum inklusive Dachterrasse geplant. „Wenn wir die Fördermittel hierfür auch bewilligt bekommen, ist das noch eine Steigerung vom Paradies“, blickte Andreas Jahncke voraus. „Quasi ein Doppelparadies.“

Dana Frohbös

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