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Bad Doberan Doberaner Handballer empfangen den Meister
Mecklenburg Bad Doberan Doberaner Handballer empfangen den Meister
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00:29 11.05.2018
Torhüter Tobias Malitz wird den Doberaner SV verlassen. Gegen die Füchse-Reserve ist er mit dem Team morgen nochmal im Einsatz. Quelle: Foto: Anja Ott

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. So wird es auch bei den Handballern des Bad Doberaner SV sein, die morgen ihre Saison in der Oberliga Ostsee-Spree mit einem Heimspiel beenden werden. Zu Gast ist mit den Füchsen Berlin II (1. Platz/47:3 Punkte) der seit mehreren Wochen feststehende Meister. Da an den letzten beiden Spieltagen alle Partien zeitgleich angepfiffen werden, erfolgt der Anwurf in der Stadthalle diesmal bereits um 18.00 Uhr.

Die Doberaner (10./21:29) sind beim Abschied vor eigenem Publikum klarer Außenseiter. Die Reserve des Handball-Bundesligisten aus der Bundeshauptstadt ist im Saisonverlauf ungeschlagen geblieben, lediglich drei Mal mussten die Punkte in Spitzenspielen geteilt werden. „Das ist nicht nur von der Tabellenkonstellation her der härteste Brocken. Die Berliner haben die Liga durchweg dominiert und wollen ihre Serie sicherlich auch bei uns aufrecht erhalten“, erwartet DSV-Trainer Lars Rabenhorst einen motivierten Gegner.

In diesem Bereich haben die Gastgeber enormen Nachholbedarf. Am vergangenen Wochenende erlitten die Münsterstädter in ihrem letzten Auswärtsauftritt der Saison beim Absteiger VfL Tegel eine herbe 17:29-Niederlage. Die mangelhafte Einstellung war Hauptursache für das Debakel beim Tabellenvorletzten. „In dieser Hinsicht haben wir natürlich einiges gut zu machen. Ein Spiel gegen den Meister zum Abschluss der Serie kommt da vielleicht gerade recht", hofft Rabenhorst.

Es ist übrigens das erste Aufeinandertreffen beider Teams in diesem Spieljahr. Weil die DSV-Sieben nach der Absage im Januar beim anberaumten Nachholtermin Anfang April aufgrund von Wetterkapriolen nicht in Berlin ankam, wurde die Partie – auch aufgrund von fehlenden Terminoptionen – am grünen Tisch für die Füchse-Reserve gewertet.

Für den sportlichen Vergleich morgen besteht aber trotz der klaren Ausgangslage vielleicht ein Fünkchen Erfolgshoffnung. Denn immerhin: in der Stadthalle gehören die Doberaner zur Elite der Oberliga.

Neun Siege in den bisherigen zwölf Partien bedeuten Rang fünf in der Heimtabelle. Zuletzt gab es auf eigenem Parkett vier Siege in Serie, die maßgeblich zum erreichten Saisonziel Klassenverbleib beigetragen haben. „Mit den eigenen Fans im Rücken spielt es sich natürlich deutlich leichter. Gerade in Schwächephasen während des Spiels kann Unterstützung extrem wichtig sein“, lobt Lars Rabenhorst das Doberaner Publikum.

Er wird auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen. Gemeinsam mit Manager Hartmut Polzin bastelt der 43-Jährige derzeit am Kader. Neuzugänge stehen bislang noch nicht fest, doch die Mecklenburger befinden sich in Gesprächen mit potenziellen Verstärkungen. „Die werden wir brauchen, denn die Ostsee-Spree-Liga wird auch im nächsten Jahr wieder enorm stark sein“, glaubt Rabenhorst.

Verzichten muss der Doberaner Coach künftig auf Tobias Malitz. Der Keeper wird den Verein nach nur einem Jahr wieder verlassen und voraussichtlich beim Ligakonkurrenten Stralsunder HV anheuern.

Simone Seidel

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