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Doberaner Handballer feiern den ersten Auswärtserfolg

Brandenburg Doberaner Handballer feiern den ersten Auswärtserfolg

Johannes Spitzner trifft beim 29:27-Erfolg in Brandenburg zehnmal / Torhüter Sebastian Prothmann gibt sein Comeback

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Der 19-jährige Johannes Spitzner (am Ball) war mit zehn Toren erfogreichster Werfer für Doberan.

Quelle: Foto: Anja Ott

Brandenburg. Etwas mehr als sieben Monate – oder aber exakt 246 Tage – waren die Handball-Männer des Doberaner SV in der Oberliga Ostsee-Spree ohne Auswärtssieg geblieben.

OZ-Bild

Johannes Spitzner trifft beim 29:27-Erfolg in Brandenburg zehnmal / Torhüter Sebastian Prothmann gibt sein Comeback

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Die Zeit des Wartens hatte am Sonnabend endlich ein Ende. Beim punktlosen Schlusslicht SV Brandenburg-West setzten sich die Doberaner mit 29:27 (14:13) durch. In der weiterhin sehr dicht gestaffelten Tabelle konnten sie einen Platz gutmachen und sind mit einem ausgeglichenen Punktekonto (11:11) nun Neunter.

Viel wichtiger als der aktuelle Stand in der Rangliste: Mit dem Sieg konnte sich die DSV-Sieben wie geplant weiter von der Abstiegszone entfernen. Trainer Lars Rabenhorst freute sich darüber und sprach nach dem Abpfiff in der Sporthalle der Justizvollzugsanstalt in Brandenburg von einem „verdienten Sieg“. Die Gäste erwischten zunächst einen guten Start und legten eine 3:0-Führung (3.) vor.

Das sorgte bei den Brandenburgern – erstmals unter der Leitung ihres neuen Trainers Sven Schößler – trotz der Negativserie von zehn Pleiten in zehn Spielen allerdings für keine weitere Verunsicherung. In der restlichen Spielzeit entwickelte sich so eine offene Begegnung mit mehreren Führungswechseln.

Eine der Doberaner Trumpfkarten an diesem vor allem in kämpferischer Hinsicht sehr intensiven Handballabend war Johannes Spitzner. „Er hat ein wirklich starkes Spiel gemacht. Zehn seiner zwölf Würfe waren drin“, lobte Rabenhorst den 19-jährigen Rückraumspieler. Sieben Treffer erzielte der Doberaner Neuzugang bereits in den ersten dreißig Minuten und hatte somit maßgeblichen Anteil am knappen Pausenvorsprung.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Münsterstädter auf einen zwischenzeitlichen 15:17-Rückstand (36.) und weitere brenzlige Situationen die passenden Antworten. Mitentscheidend dafür war die mannschaftliche Geschlossenheit und nicht zuletzt die Tatsache, dass man sich in der Defensive diesmal keine unnötigen Zeitstrafen einhandelte.

Mit den entsprechenden Kraftreserven und den Paraden des in der Schlussviertelstunde eingewechselten Sebastian Prothmann – der Kapitän feierte sein Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause – bogen die Münsterstädter das 24:25 (51.) noch um. Spitzner traf zum 27:26 (55.) und nach einer vierminütigen Torflaute auf beiden Seiten sorgten Tim Lehwald und Matthias Jahn in der Schlussminute für die endgültige Entscheidung.

„Jetzt gilt es, diesen Sieg im kommenden Heimspiel zu veredeln. Sonst hätte unser erster Auswärtserfolg kaum einen Wert“, blickt Lars Rabenhorst bereits auf die Partie gegen den Tabellenvorletzten VfL Tegel am Sonnabend (19 Uhr, Stadthalle). Mit einem weiteren Sieg könnten die Doberaner ihren Vorsprung auf die Regelabstiegsplätze in der Oberliga weiter ausbauen. Allerdings: Die Staffel zeigte am zurückliegenden Wochenende unter anderem mit dem Erfolg des Drittletzten VfV Spandau beim Dritten Ludwigsfelde erneut, wie unberechenbar sie ist.

Statistik

SV Brandenburg: Witowski, Alpers - Heuer, Reckzeh 1, Witt 2, Nhantumbo 1, Wollweber 3, Wybranietz 4, Lipinski 3/2, Teichert, Wiznerowicz, Gleischer 4, Kryszon 9, Müller.

Doberaner SV: Malitz, Prothmann – Voigt 5/3, Rinas 1, Lehwald 3, Ritzrau 1, Stöwsand 1, Jahn 2, Spitzer 10, Fandrich 2, Sachse 1/1, Paul 2, Holst 1/1.

Siebenmeter: SVB 2/2, DSV 6/5. Strafminuten: SVB 6, DSV 2.

Simone Seidel

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