Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Bad Doberan Doberaner Oberliga-Sieben will diesmal auswärts überraschen
Mecklenburg Bad Doberan Doberaner Oberliga-Sieben will diesmal auswärts überraschen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
01:25 18.04.2018
DSV-Torwart Tobias Malitz war im Hinspiel kaum zu überwinden, parierte mehrere Siebenmeter. Quelle: Foto: Anja Ott
Bad Doberan

Mit zwei Heimsiegen hintereinander hat sich der Bad Doberaner SV eine gute Ausgangsposition für den Schlussakkord in der Handball-Oberliga Ostsee- Spree erarbeitet.

In Sicherheit darf sich die DSV-Sieben im engen Kampf um den Klassenverbleib allerdings noch längst nicht wiegen. Morgen steht mit der Partie beim MTV Altlandsberg (Brandenburg) die fünftletzte Aufgabe der laufenden Spielzeit an.

An das Hinspiel gegen den aktuellen Tabellendritten (28:16 Punkte) denken die Münsterstädter (9., 19:23) sehr gerne zurück. Seinerzeit feierten die Doberaner einen 24:22-Erfolg und sorgten für eine der großen Überraschungen in der Saison 2017/18. An jenem Abend im November scheiterten die Altlandsberger bei schier unglaublichen sieben Strafwürfen an den Doberaner Keepern Tobias Malitz und Moritz Ludwig. Entsprechend groß dürfte diesmal die Motivation auf Seiten der Hausherren für eine Wiedergutmachung sein.

„Auf uns wartet ein starker Gegner. Sicherlich haben wir es im Hinspiel sehr gut gemacht, allerdings hatten wir auch das nötige Quäntchen Glück“, meint DSV-Trainer Lars Rabenhorst.

Während sein Team in der heimischen Stadthalle eine Macht ist – in elf Partien gelangen acht Siege, verbreitet es auswärts wenig Angst und Schrecken. In der Fremde waren die Doberaner meist nur ein Punktelieferant. Lediglich drei Zähler stehen bei Auswärtsreisen auf der Habenseite des DSV. Und ob sich das ausgerechnet in Altlandsberg ändert, ist äußerst zweifelhaft. Wenn, dann wäre es in der Tat eine echte Überraschung.

Ebenfalls auf Reisen gehen die Reserve-Handballer des DSV, die beim HV Altentreptow zum ersten von zwei Spielen um den dritten Platz in der Gesamtwertung der Verbandsliga antreten werden. „Unser Ziel ist der Bronzerang. Dafür wollen wir uns unbedingt eine gute Ausgangsposition fürs Rückspiel in eigener Halle (21. April, 17 Uhr/d. Red.) verschaffen. Wir peilen daher einen Sieg an“, macht Coach Henning Krüger deutlich.

Der zurückliegende Auftritt seiner Mannschaft im Punktspiel beim SV Crivitz (41:18, die OZ berichtete) sei für die morgige Begegnung zwar kein Maßstab, für die Vorbereitung auf den bevorstehenden Medaillenkampf allerdings nicht bedeutungslos gewesen. „Das war von vorn bis hinten eine runde Sache. Ich habe auch einige Dinge ausprobiert, mit denen wir aus meiner Sicht in Altentreptow erfolgreich sein können“, sagt Henning Krüger.

Ohne Tore und Punkte bleiben am Wochenende derweil die Handballerinnen des Bad Doberaner SV, weil die ursprünglich für Sonnabend angesetzte Heimpartie gegen den VfL Blau-Weiß Neukloster ausfällt.

„Wir suchen eifrig nach einem neuen Termin“, erklärt Robert French, Mitglied der DSV- Handballabteilung. Die Saison der Damen hat angesichts des ebenfalls nachzuholenden Spiels bei der SG Uni Greifswald/Loitz (neuer Termin: 12. Mai) bereits eine dreiwöchige Verlängerung erfahren. Dazwischen sollte sich die eine oder andere Möglichkeit für die Austragung der Partie gegen Neukloster finden.

Im Nachwuchsbereich könnte es morgen eine Meisterfeier in der Stadthalle geben. Landen die bislang unbezwungenen C-Junioren des DSV (1./16:0) ab 13 Uhr gegen den Hagenower SV (4./5:7) einen vollen Erfolg, wäre das gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Titelgewinn in der Bezirksliga West.

Weitere Ansetzungen: MJC: DSV II – SV Einheit Demmin (Sa., 11 Uhr, Stadthalle); MJD: Landesmeisterschaftsvorrunde in Schwerin (So.).

HANDBALL

Oberliga Ostsee-Spree

Altlandsberg – Doberaner SV Sa., 17.00

VfL Tegel – HSV Insel Usedom Sa., 17.00

Brandenburg-West – Strals. HV Sa., 18.00

Ludwigsfelder HC – GW Werder Sa., 18.30

Füchse Berlin II – Grünheider SV Sa., 19.00

Greifswald/Loitz – LHC Cottbus Sa., 19.00

OSF Berlin – VfL Spandau Sa., 19.30

1.

Füchse Berlin II

21

650:497

40:2

2.

Stralsunder HV

22

647:539

33:11

3.

MTV Altlandsberg

22

596:531

28:16

4.

HSV Insel Usedom

22

606:573

28:16

5.

Ludwigsfelder HC

22

632:605

25:19

6.

G-W Werder

21

540:526

22:20

7.

Greifswald/Loitz

21

535:566

20:22

8.

OSF Berlin

22

566:587

20:24

9.

Bad Doberan

21

530:553

19:23

10.

LHC Cottbus

22

578:590

19:25

11.

Grünheider SV

22

566:558

18:26

12.

VfV Spandau

22

539:604

18:26

13.

VfL Tegel

22

524:648

8:36

14.

Brandenburg-West

22

550:682

6:38

Simone Seidel

Mehr zum Thema

Die deutschen Handballer kommen nach der desolaten EM in Kroatien wieder besser in Form. Ein Grund dafür ist, dass die Spieler Veränderungen an Bundestrainer Prokop feststellen. Ein weiterer Grund ist ein besonderes Ereignis im kommenden Januar.

08.04.2018

Der 26-Jährige trifft per Siebenmeter zum 30:29 gegen den Ludwigfelder HC

13.04.2018

Rostocker HC bezwingt Fortuna Neubrandenburg im Finale mit 30:23

13.04.2018

Philipp Kaszay will in Kobrow weitere Räume zugänglich machen / Spendenaufruf gestartet

13.04.2018

Bauarbeiten kommen voran / Schlechte Witterungsverhältnisse der vergangenen Wochen sorgen für Probleme

13.04.2018

Deutsche Post veröffentlicht Briefmarke zu Ehren von Elisabeth Mann Borgese im Leibniz-Institut in Warnemünde

13.04.2018