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Bad Doberan Doberaner Reserve bleibt im Meisterrennen
Mecklenburg Bad Doberan Doberaner Reserve bleibt im Meisterrennen
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00:01 06.02.2018
Udo Wosar (am Ball) hatte mit vier Treffern maßgeblichen Anteil am Erfolg der DSV-Reserve. Quelle: Foto: Anja Ott
Bad Doberan

Die zweite Männermannschaft des Bad Doberaner SV kann weiterhin von der Meisterschaft in der West-Staffel der Handball-Verbandsliga träumen. Die DSV-Reserve gewann am Sonntag beim Plauer SV mit 20:19 (9:11). In der Tabelle sind die Münsterstädter mit 22:4 Zählern aktuell Erster. Doch der ärgste Widersacher TSV Bützow weist bei zwei noch austehenden Nachholspielen einen Minuspunkt weniger auf dem Konto auf und hat damit im Kampf um den Spitzenplatz weiterhin die besten Karten. Die DSV-Reserve muss also auf Schützenhilfe hoffen. Die beiden direkten Duelle mit Bützow haben bereits stattgefunden. Dabei konnte jedes Team sein Heimspiel gewinnen.

Aber: Mit dem Sieg in Plau halten die Doberaner den Druck auf ihren härtesten Konkurrenten aufrecht. „Unser Saisonziel, der erste Platz, ist immer noch drin“, gibt Trainer Henning Krüger die Hoffnung auf ein positives Saisonende nicht auf. Zuvor hatte sein Team in der Seestadt im Grunde ein echtes Meisterstück abgeliefert. „Wir wussten vorher, dass es dort enorm schwer wird. Plau ist sehr heimstark. Aber die Mannschaft hat einen tollen Teamgeist bewiesen und das Ruder in der zweiten Halbzeit herumgerissen“, lobte der Coach seine Schützlinge.

Fast eine Dreiviertelstunde lang war es die durchgehend gute Abwehrleistung, mit der die Gäste die Partie offen gestalten konnten. In der Offensive hingegen taten sich die DSV-Angreifer auch angesichts des fehlenden Haftmittels schwer. „Wir haben lange gebraucht, um Ballsicherheit zu erlangen. Auch die 5:1-Abwehr der Hausherren behagte uns nicht“, analysierte Krüger.

Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand mehrfach bis auf drei Treffer an, doch nach dem 11:14 (37.) folgte die angesprochene Wende. Beim 16:15 (49.) gingen die Gäste erstmals überhaupt in Führung und bauten diese dank dreier Treffer von Udo Wosar von der für ihn ungewohnten Rechtsaußenposition gleich auf vier Tore aus (19:15, 52.).

Die Entscheidung war das allerdings noch nicht. „Am Ende mussten wir dann doch noch einmal zittern“, gestand Henning Krüger. Doch die verbleibenden 30 Sekunden nach dem Plauer Anschlusstreffer zum 20:19 brachten die Doberaner mehr oder minder souverän über die Zeit.

Auf dem Erfolg ausruhen darf sich die DSV-Reserve jedoch nicht. Mit der TSG Wittenburg wartet bereits der nächste Prüfstein auf die Münsterstädter. Die haben allerdings zwei Wochen Zeit, sich auf diese Auswärtspartie vorzubereiten. Ausgetragen wird diese Begegnung erst am Sonnabend, dem 17. Februar (16 Uhr). „Wir gucken weiter von Spiel zu Spiel. Unser Restprogramm ist hart. Neben den Spielen gegen Neukloster und auswärts in Schwerin-Leezen ist auch die bevorstehende Reise zur TSG Wittenburg ein schweres Unterfangen“, ist Henning Krüger überzeugt.

Bad Doberaner SV II: Hartlieb, Polkow – Wosar 4, Sitarek 3, Wachtel 5/3, Sachs 2, Busse 1, Furche 2/1, Schlüter, Meyer 1.

Siebenmeter: Plau 3/3, DSV II 7/4.

Strafminuten: Plau 12, DSV II 4.

Statistik

Verbandsliga West

Plauer SV - Bad Doberaner SV 90 II 19:20

TSG Wittenburg - Schwerin-Leezen 30:31

TSV Bützow - Hagenower SV 27:15

1.

Doberaner SV II

13

352:284

22:4

2.

TSV 1952 Bützow

11

317:220

19:3

3.

BW Neukloster

14

368:326

18:10

4.

Schwerin-Leezen

14

393:374

17:11

5.

Plauer SV

14

365:346

15:13

6.

TSG Wittenburg

12

295:284

13:11

7.

Matzlow-Garwitz

13

333:378

10:16

8.

HSG Uni Rostock

14

367:393

10:18

9.

Hagenower SV

14

295:373

6:22

10.

SV Crivitz

13

304:411

2:24

Simone Seidel

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