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Bad Doberan Erste Handarbeitsmesse am Bürgerhaus
Mecklenburg Bad Doberan Erste Handarbeitsmesse am Bürgerhaus
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00:18 09.05.2018
Diese von ihr vor zehn Jahren geklöppelte Blüte ziert eine Wohnstubenwand von Christa Rebal. Quelle: Fotos: Thomas Hoppe

Mit „Handarbeitskunst offen“ vergleicht die Buschmühlener Künstlerin Anne Weiß auf ihrem Plakat zur Neubukower Premiere von „Handarbeit kreativ“ diese für den 19. Mai geplante „kleine Handarbeitsmesse“ im Garten des hiesigen Bürgerhauses am Brink 1.

Am 19. Mai kann am Neubukower Brink auch mitgefilzt und mitgeklöppelt werden

Auf den Weg gebracht hatten das Stelldichein von Klöpplerinnen, Filzer-, Sticker- und Strickerinnen sowie anderer Handarbeiterinnen die Chefin des Bürgerhauses Sabine Tonn und das Gründungsmitglied von Handarbeitszirkeln in Bad Doberan und im Neubukower Seniorentreff, Christa Rebal.

„Zu den Ausstellerinnen und Ausstellern werden auch die Patchworkgruppe um Helga Pehle, die Klöpplerin Christa Rebal und der tolle Sticker Gerhard Behrendt gehören. Einige ihrer Arbeiten hatten hier im Haus schon für Begeisterung bei Besuchern einer Handarbeiten-Schau gesorgt. Aus Bantow wird jemand zum Mitmachfilzen einladen – es gibt ganz verschiedene Angebote, bis hin zum Spinnen“, erläutert Sabine Tonn. Dabei sollen nicht nur die verschiedenen Techniken live vorgestellt werden, sondern eben auch einige Chancen zum Mitmachen geboten werden.

„Viele der kleinen Kunstwerke können käuflich erworben werden, andere sind zur Bewunderung da. Ein kleiner Flohmarkt schließt sich an“, heißt es ergänzend auf dem Veranstaltungsplakat, was für die Messe-Zeit von 11 bis 17 Uhr auch Kaffee, Kuchen, andere Getränke, Würstchen und Eis verspricht.

„Martin Mai kommt mit seinem Soft-Eis-Wagen“, sagt Sabine Tonn und deutet etwas an, was der Neubukower der OZ dann am Telefon bestätigt: „Ich möchte gern, wenn es für den zweiten Neubau hinterm Rathaus genehmigt wird, dort ein Eiscafé eröffnen“.

Die Mitinitiatorin der Neubukoer Messe-Premiere, Christa Rebal, ist an diesem Dienstagmittag gerade auf dem Sprung – in einer halben Stunde bringt sie der Zug nach Bad Doberan zur Handarbeitsgruppe.

Geklöppelt wird alle zwei Wochen mittwochs in einem anderen Zirkel. Die einstige Agraringenieurin ist seit den 1980er Jahren künstlerisch aktiv – Klöppeln sei ihre Spezialität. Zu „Handarbeit kreativ“ bringe sie noch einige Freudinnen aus der Bad Doberaner MittwochsKlöppelgruppe mit und sie würden es auch ermöglichen, dass sich Interessenten beim Klöppeln auch mal ausprobieren könnten:

„Hauptsache das Wetter spielt mit!“ Präsentiert werden sollen auch Hardanger-Arbeiten (Durchbruchstickereien). Sie sollen im Bürgerhaus-Garten zu sehen sein, Stickereien sowie das Funktionieren eines Spinnrades. Christa Rebal zeigt auf eine paar Werke von ihr, die die Wohnzimmerwand schmücken (siehe großes Foto). „Dabei sind meine ersten Arbeiten“, sagt die Frau, die Anfang Februar ihren 80. Geburtstag feierte. 1987 hatte die Neubukowerin die Bad Doberaner Klöppelgruppe mitgegründet, die seit 1993 von Ulrike Görlitz geleitet wird, die bereits als Kind im Erzgebirge das Klöppeln lernte.

Sabine Tonn ist es noch wichtig, anzukündigen, dass ihr Haus auch am Museumstag, am 13. Mai, von 10 bis 16 Uhr geöffnet sein wird. Knapp eine Woche später, am Freitag vor der Handarbeitsmesse, soll dann im Sonderschau-Raum des Bürgerhauses eine Ausstellung über „Archäologen des 19. Jahrhunderts“ beginnen. Die Eröffnungsrede wird der langjährige Leiter des Heinrich-Schliemann-Museums Ankershagen, Dr. Reinhard Witte, halten.

Thomas Hoppe

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