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Bad Doberan FSV Kühlungsborn: René Schultz wird neuer Chefcoach
Mecklenburg Bad Doberan FSV Kühlungsborn: René Schultz wird neuer Chefcoach
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14:54 14.05.2018
Kühlungsborn/Bad Doberan

Das dürfte für viele Kenner der Szene eine Überraschung sein: René Schultz (36), der aktuelle Trainer der 2. Männer (Kreisoberliga) und der C-Junioren, wird ab Sommer der Nachfolger des scheidenden Coaches Jens Hillringhaus beim Fußball-Landesligisten FSV Kühlungsborn. Das gab der Verein gestern bekannt.

René Schultz, langjähriger Spieler und zuletzt Trainer der zweiten Mannschaft, wird Chefcoach beim FSV Kühlungsborn. Quelle: Foto: Mathias Otto

„Da wir im Vorstand eine interne Lösung favorisiert haben, wurde René gefragt, ob er das Amt übernehmen würde“, sagte FSV- Chef Christian Mothes auf OZ- Nachfrage. Mitte vergangener Woche erklärte Schultz, langjähriger Spieler, Trainer und Vorstandsmitglied im Klub, dann seine Bereitschaft erklären, das Amt zu übernehmen.“

Für René Schultz sprach, dass er alle Abläufe im Verein bestens kennt. Das erleichtere den Übergang, so Mothes. „In den kommenden Wochen sollen die Aufgaben im Team besprochen und die Planung der neuen Saison vorangetrieben werden. Dabei wird René von Jens unterstützt werden, was der Vorstand sehr begrüßt“, meint Christian Mothes. Hillringhaus und die weiteren Verantwortlichen haben in den vergangenen Jahren hervorragende Strukturen geschaffen. „Deshalb soll uns Jens weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen bei der Vereinsarbeit.“

Mit Noch-Trainer Jens Hillringhaus an der Seitenlinie haben die Kühlungsborner am Sonnabend ihr Spiel beim SV Plate mit 3:1 (1:1) gewonnen. Der 47-Jährige hatte vergangene Woche seinen Rücktritt aus beruflichen und privaten Gründen erklärt.

Am Freitag (19.00 Uhr) bestreiten die Kühlungsborner (3. Tabellenplatz, 58 Punkte) ihr Nachholspiel gegen den SC Parchim. Bei einem Sieg würden sie bis auf drei Zähler an den FC Schönberg (2.) heranrücken.

Unterdessen kannte der Jubel beim Kühlungsborner Lokalrivalen Doberaner FC am Sonnabend beinahe keine Grenzen. Mit 7:0 (2:0) fertigten die Münsterstädter den Lübzer SV auf dem Sportplatz am Busbahnhof ab und sicherten sich damit auch rechnerisch den Klassenerhalt.

DFC-Trainer Ronny Susa war begeistert. „Großes Lob an die Mannschaft. Wir waren zwar schon vor dem Spiel so gut wie gerettet, aber meine Mannschaft hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie heiß

sie weiter auf Tore und Punkte ist“, meinte Susa.

Mit dem Erfolg untermauerten die Doberaner ihre tolle Form in der Rückrunde. In elf Spielen holten sie bereits 18 Punkte. Das sind genauso viele wie in der gesamten Hinrunde. Am 26. Mai kann der DFC seinen Aufwärtstrend gegen die TSG Gadebusch fortsetzen. Im Hinspiel gab es gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht einen 6:0-Erfolg.

FSV Kühlungsborn: Reimer – Wilke, Franke, Sibrins – Raphael, Fiedler, Hagedorn, Bartsch – Schmitt, Fogel, Zirnsack (38. Balaz).

Tore: 1:0 Korwand (28.), 1:1 Sibrins (45.+1), 1:2 Bartsch (47.), 1:3 Wilke 90.+3/Elfmeter). Schiedsrichter: Reinhard Waack (Cramonshagen). Z.: 75.

Doberaner FC: Quasdorf - Garske (63. Gehrmann), Küter (60. Beyer), Heilemann, Wienke - Baor (67. Joppeck), Kozlowski, Capito, Reinisch - Prange, Grenz.

Tore: 1:0, 2:0 Capito (8., 23.), 3:0 Prange (48.), 4:0 Baor (58./Elfmeter), 5:0 Beyer (66.), 6:0 Prange (81.), 7:0 Gehrmann (88.). Schiedsrichter: Michael Bernowitz (Rensdorf).

Z.: 60.

René Warning/tb

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