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Bad Doberan Glücksgesteck, Gitarrenrock und Grüffelo
Mecklenburg Bad Doberan Glücksgesteck, Gitarrenrock und Grüffelo
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00:01 11.12.2017
Auf dem Neubukower Weihnachtsmarkt am vergangenen Sonnabendnachmittag. FOTOS (3): THOMAS HOPPE
Neubukow/ Bad Doberan/ Steffenshagen

„Mit weißem Bart und dickem Bauch, so ist es seit vielen Jahren Brauch“, hatte Rathauschef Roland Dethloff zur Eröffnung des Neubukower Weihnachtsmarktes am vergangenen Sonnabend gereimt und vielleicht bei der kleinen Helene aus der Schliemannstadt gleich etwas Angst wachgerufen, sicher aber auch einige Sympathiewerte gewonnen.

Weihnachtsmärkte fanden bei den Leuten gute Resonanz / Manche für mehrtägige Veranstaltungen

Jedenfalls lenkte die junge Schliemannstädterin ihre Oma schnurstracks zum schlanken Bürgermeister, als sich der dicke Weihnachtsmann am Nachmittag dem Andrang der anderen Neubukower Kinder und ihrer Eltern freundlich und Süßigkeiten verteilend hingab. „Sie hat Angst vor dem Weihnachtsmann und bittet den Bürgermeister um eine Süßigkeit“, erklärte die Oma, warum die clevere Helene Roland Dethloff am Rand des Geschehens ansteuerte – der hatte nämlich ein zweites Säckchen mit Süßigkeiten bei sich.

Letztlich waren alle glücklich, wie auch am Stand des Malpendorfer Ponyhofs Bleck. Man war so zum ersten Mal bei einem Neubukower Weihnachtsmarkt präsent, wie Franziska Nolting erklärte, aber mit tollen Ideen, die für Freude auf allen Seiten des Ladentisches sorgten. Dazu trug auch das auf dem nebenstehenden kleinen Foto gezeigte Glücksgesteck mit Hufeisen bei. Ähnliche Exemplare mit Hufeisen sollen noch auf dem Hof erworben werden können, wenn sie Glückssucher auf dem Weihnachtsmarkt verpasst hätten, hieß es freundlich. Für sofortigen Nachschub musste die Leiterin des Neubukower Bürgerhauses, Sabine Tonn, sorgen, weil der Neubukow-Kalender 2018 so stark nachgefragt wurde. Sie eilte in ihr Lager, während Rathaussekretärin Ines Trede neben dem sichtlich abnehmenden Kalenderstapel viele Bananen, Äpfel und Fruchtspieße feilbot, die Neubukows Speiseeisexperte Günter Mainka mit Bitterschokolade verkleidet hatte. Karl-Heinz Freitag erwarb da gleich mehrere Kalender und meinte, dass der ein schönes Weihnachtsgeschenk für die Familie sei.

Gegenüber sorgte per Knopfdruck der Schweriner Schausteller Michel Laumburg erstmals in Neubukow dafür, dass sich sein 60 Jahre altes Fanchi-Kinderkarussell in Bewegung setzte. Nach dem Auftritt der Kita Bummi kam er aus dem Drücken gar nicht mehr raus.

Ähnliche Knöpfe wurden auch auf dem Bad Doberaner Marktplatz gedrückt, hier ging es aber um Trampolin-Einstellungen, während am anderen Ende des Marktes vor der Weihnachtsmannsprechstunde eine Grüffelo-Geschichte ihre Puppentheateraufführung erlebte. Wiederum am anderen Ende des gesamtes Bad Doberaner Weihnachtsmarktes stand ebenfalls eine Bühne, vor der am Vormittag noch der Lehrerchor festliche Lieder gesungen hatte und die dann zum Abend hin ein rockiges Konzert der Gruppe „Zum Anker“ erlebte. Von „Für Silvester okay, aber doch bitte nicht zu Weihnachten!“ bis hin zu „Die Jungs haben aber ordentliche Musik gemacht“ gab es dazu Reaktionen auf der Facebook-Seite der OZ Bad Doberan. Dort gab’s auch einige Meinungen wie: „War wieder schön auf unserem Weihnachtsmarkt! Könnte ja auch mal ein ganzes Wochenende stattfinden!“ In Steffenshagen hatten an diesem Tag der Kulturverein und die Feuerwehr für gemütliche Vorweihnachtsstimmung gesorgt. Dank der Wehr, die ihre Fahrzeuge einsatzbereit vor der Halle parkte, standen die Händler in der warmen Fahrzeughalle. Darunter auch Nico Rödel (8), der Kerzengestecke verkaufte, die er mit seiner Mutter gebastelt hatte. Auch die Kröpeliner Werkstätten und die Steffenshäger „Wollmäuse“ waren vertreten. „Ich mag solche Märkte“, sagte Petra Wegner aus Neubukow. „Gerade die Dorfmärkte sind besonders reizvoll“, fand die Urlauberin Regina Stengel. Auch Damen der Volkssolidarität backten Kuchen, draußen gab es Rauchwurst und Co. und der Weihnachtsmann verteilte Süßes an die Kinder.

Sabine Hügelland und Thomas Hoppe

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