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Bad Doberan Grenzüberschreitungen gefeiert
Mecklenburg Bad Doberan Grenzüberschreitungen gefeiert
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00:01 11.12.2017
Der Hauptpreisträger Hans-Helmut Pentzin und sein „Vogelfrei“-Bild.
Bad Doberan

„,Grenzgänger’ regt uns alle dazu an, Grenzen ganz bewusst zu überschreiten, zwischen Natur und Menschenwerk, zwischen Stadt und Land, zwischen Umwelt und Architektur“, sagte der Gründer und Leiter des Bad Doberaner „Grenzgänger“- Foto-Festivals, Volker Miske, zur feierlichen Preisverleihung am vergangenen Sonnabend im Bad Doberaner Kornhaus. Der Schirmherr des Festivals, das bereits zum dritten Mal seit 2015 stattfindet, ist der Schweriner Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Till Backhaus (SPD). Er betonte: „Ich finde es einfach grandios, unser Land weiter in Szene zu setzen“. Er könne diese Idee gut nachvollziehen, zumal er in seiner Schulzeit in einer Foto-Arbeitsgemeinschaft Mitglied gewesen sei – auch wenn er einst angezweifelt habe, dass die digitale Welt in der Fotografie jemals Raum greifen werde. Till Backhaus bescheinigte den Veranstaltern, dass das Festival-Konzept stimme und zollte der Jury Hochachtung für ihre Arbeit: „Mir ist es schon schwergefallen, von den besten 20 Bildern eins für den Sonderpreis des Umweltministeriums auszuwählen“. Schließlich regte er an, die 20 besten Motive auch in der Schweriner Staatskanzlei (manchmal sage er auch „Strafkanzlei“, kalauerte er) zu zeigen, um daraus vielleicht sogar einen „wunderbaren Kalender des Landes“ zu fertigen. Zudem meinte er, dass das Thema Unterwasserbilder in ganz Deutschland noch gar nicht besetzt sei.

Veranstalter ist von Echo auf Doberaner Fotofestival überwältigt / OZ-Leserpreis geht nach Rerik

Ein Schirmherren-Lob erhielten Bad Doberans Festivalmacher auch dafür, dass sie nunmehr sogar Kinder an ihr Thema heranführen. Klar sei: „Nur was ich schätze, werde ich verstehen und werde es dann auch schützen“. Immerhin seien in MV 45,8 Prozent der Gesamtfläche mit einem Schutzstatus versehen worden. Den mit 300 Euro dotierten Sonderpreis des Umweltministeriums konnte der Reriker Andreas Hermann entgegennehmen. Seinem Küsten-Bild „Vergänglichkeit“ gaben auch die OZ-Leser mehrheitlich ihre Stimme. Dazu erklärte Anja Levien, Leiterin der OZ-Lokalredaktion Bad Doberan und Jury-Mitglied, dass sie total beeindruckt gewesen wäre, von den vielen neuen Facetten, die vom Spannungsfeld Wildnis und Menschenwerk aufgezeigt worden seien. Auch die Leser hätten keinen klaren Favoriten gehabt.

Der Sieger erhielt 18 Prozent aller Stimmen der Zweitplatzierte 16 Prozent – ein knappes Ergebnis.

Andreas Herrmann dankte und sagte: „Ich las heute in der OZ, dass die Wismarbucht vertieft werden soll, um Kreuzfahrtschiffe bauen zu können. Wir bewegen uns tagtäglich auf diesem schmalen Pfad zwischen Erhalt der Natur und Nutzung durch uns Menschen – da müssen wir gemeinsam zu vernünftigen Entscheidungen kommen!“

Den Preis des Radio-Senders Antenne MV gab es für Dr. Lothar Wölfel („Natur und Architektur“) und den erstmals vergebenen Schülerpreis des Festivals bekam Liam Möller (13) aus Schwerin für „Krokusse.“ Der Publikumspreis (mehr als 120 gültige Stimmen) sowie der Hauptpreis, den „Goldenen Turmfalken“, wurden Hans-Helmut Pentzin für sein Foto „Vogelfrei“ überreicht.

Die Juroren Jürgen Reich (Naturfotograf und Autor), Wolf-Peter Polzin (Untere Naturschutzbehörde des Kreises), Anja Levien (OZ) und Arndt Müller (BUND-Landesvorstand) hatten den Hauptpreis aus 363 Einreichungen ausgewählt.

Thomas Hoppe

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