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Bad Doberan Griffins beenden ereignisreiche Spielzeit auf Platz vier
Mecklenburg Bad Doberan Griffins beenden ereignisreiche Spielzeit auf Platz vier
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00:00 11.09.2018
Saisonhöhepunkt für die Rostock Griffins war der Auftritt im Ostseestadion im Mai vor rund 4500 Zuschauern. Quelle: Foto: René Warning
Lübeck/Rostock

Den Rostock Griffins ist die Revanche geglückt: Die American Footballer gewannen am letzten Spieltag der Zweitligasaison das Nordderby bei den Lübeck Cougars mit 27:10 und beendeten die Spielzeit auf dem vierten Platz. Das Hinspiel hatten die Greifen noch mit 22:29 verloren.

Wir haben gezeigt, dass wir näher an die Top-Teams herangerückt sind.Christopher Kuhfeldt Cheftrainer der Rostock Griffins Quelle: Foto: Ronny Susa

„Das war ein starker Auftritt. Toll, dass zum Abschluss nochmal alles gepasst hat “, freute sich Griffins-Trainer Christopher Kuhfeldt über eine der besten Saisonleistung seiner Mannschaft. Die Gäste kontrollierten von Beginn an das Spielgeschehen, führten zur Halbzeitpause bereits mit 20:0 und fuhren letztendlich hochverdient den achten Saisonsieg ein. Nach dem dritten Platz im Vorjahr beendeten die Griffins damit auch ihre zweite Saison in der oberen Tabellenhälfte der German Football League II.

Für die Ostseestädter war es ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen. Auf den dramatischen 35:32-Last- Minute-Sieg zum Saisonauftakt gegen den Mitaufstiegsfavoriten Elmshorn Fighting Pirates folgte schnell die erste große Ernüchterung. Bereits im folgenden Spiel, bei der 17:35-Niederlage gegen die Langenfeld Longhorns, verletzte sich Quarterback Teejay Gordon schwer am Sprunggelenk. Es war das frühzeitige Saisonaus für den Neuzugang und Hoffnungsträger der Griffins.

Die Verantwortlichen des Clubs reagierten und verpflichteten wenige Tage später mit Christopher Andrews einen neuen Spielmacher. Der US-Amerikaner brauchte nur wenig Anlaufzeit und startete mit den Griffins eine Serie von fünf Siegen in Folge. Darunter auch der Sieg vor 4500 Zuschauern im Rostocker Ostseestadion gegen die Berlin Adler. „Das war das absolute Saisonhighlight“, meint Griffins-Teammanager Jens Putzier, der die Veranstaltung in der kommenden Saison gerne wiederholen möchte. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht getroffen. „Da spielen auch finanzielle Aspekte eine Rolle. Es ist ein sehr kostspieliges Event“, erklärte Putzier.

Die Griffins kletterten vor der Sommerpause in der Tabelle bis auf Rang zwei und durften sogar vom Aufstieg in die höchste Spielklasse Deutschlands träumen.

Doch auf die Siegesserie folgte eine Sieglosserie. Im August konnten die Ostseestädter vier Spiele nacheinander nicht mehr gewinnen. Trotz starker Leistungen – wie gegen Staffelsieger Düsseldorf Panther – standen sie in der entscheidenden Saisonphase oft mit leeren Händen da. „Dennoch haben gerade diese Spiele gezeigt, dass wir näher an die Top-Teams herangerückt sind“, sagte Chefcoach Christopher Kuhfeldt.

Durch die zuletzt wieder siegreichen Spiele gegen Lübeck und Paderborn erreichten die Rostocker immerhin noch ihr Saisonziel von acht Siegen. „Mit ein bisschen weniger Verletzungspech wäre sogar mehr drin gewesen“, ist sich Manager Putzier sicher. Dennoch zieht der 44-Jährige ein positives Fazit. Vor allem, dass sein Team mit Vereinen aus wirtschaftlich- und einwohnerstärkeren Regionen mithalten kann, macht ihn stolz. Bis auf vier US-Amerikaner kommen alle Spieler aus Rostock und der Umgebung. „Wir spielen im Moment über unseren Möglichkeiten. Das zeigt, was für einen klasse Job alle gemacht haben“, sagte Putzier.

Der aktuelle Kader soll auch im kommenden Jahr weitestgehend zusammengehalten werden. Inwieweit sich der Zweitligist verstärken wird, soll bei einem Strategietreffen Ende dieses Monats entschieden werden.

Am 30. September absolvieren die Griffins ein letztes Freundschaftsspiel gegen die Baltic Blue Stars Rostock. Anfang November beginnen bereits die Vorbereitungen auf die neue Saison.

Statistik

German Football League II

Lübeck Cougars – Rostock Griffins 10:27

Düssledorf Panth. – Berlin Adler 19:14

Paderborn Dolph. – Langenfeld L. 28:18

Elmshorn F. Pir. – Solingen Pal. 47:50

1.

Düsseldorf Panther

14

383:155

26:2

2.

Solingen Paladins

14

493:332

20:8

3.

Elmshorn F. Pirates

14

538:466

16:12

4.

Rostock Griffins

14

373:304

16:12

5.

Langenfeld Longh.

14

305:398

12:16

6.

Lübeck Cougars

14

258:330

12:16

7.

Paderborn Dolph.

14

317:487

6:22

8.

Berlin Adler

14

226:421

4:24

Oliver Behn

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