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Bad Doberan Großer Start zur „Kleinen Friedensfahrt“
Mecklenburg Bad Doberan Großer Start zur „Kleinen Friedensfahrt“
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04:18 30.08.2013
Heißer Start zur „Kleinen Friedensfahrt“ in Hohenfelde. Quelle: Klaus Walter
Hohenfelde

So mancher Steppke dürfte heute noch die Speichen putzen. Grund: Morgen um 10 Uhr startet in Hohenfelde die „Kleine Friedensfahrt“. Insgesamt sieben Rennen für Kinder in verschiedenen Altersklassen werden gestartet, und fünf dieser Rennen sind — obwohl wie der gesamte Wettbewerb professionell vom Doberaner Sportverein, Abteilung Radsport, organisiert — für Kinder vorgesehen, die nicht in einem Verein aktiv Radsport betreiben: eine Friedensfahrt für alle.

Hohenfeldes Bürgermeister Karlheinz Siewert bezeichnet die „Kleine Friedensfahrt“ in den Sitzungen der Gemeindevertretung nicht selten als „wichtige Angelegenheit der Gemeinde“. „Sie gehört zu den Dingen, die das Leben im Dorf lebenswert machen“, begründet der Bürgermeister dann. Und Siewert sowie sämtliche Mitglieder der Gemeindevertretung lassen keinen Zweifel daran, dass es auch in den nächsten Jahren noch das Radrennen durch das Wohngebiet am Schwanenteich geben wird. In herzerfrischender Ehrlichkeit fallen dann Sätze, die anderswo und besonders in Wahlkampf-Jahren eher als Plattitüden gelten: „Wir machen das für unsere Kinder, die Kinder des Dorfes sind unsere Zukunft“ — in Hohenfelde klingt das ehrlich und echt.

Gut 40 Nachwuchs-Radler im Alter von drei bis 12 Jahren nahmen 2012 an der Kleinen Friedensfahrt teil. Lange vor dem Start drehten sie auf ihren bunten Minirädern — Rennräder sind für die ersten fünf Jedermannrennen nicht zugelassen — Trainingsrunden durchs Dorf, ganz ernsthaft bemüht, im nahenden Wettkampf das Beste zu geben.

Und manches Elternteil tat sein Übriges: Väter und Opas drückten auf Stoppuhren herum, lobten, gaben Hinweise und Zeichen vom Streckenrand; echte Tipps, wie von echten Profis. Mütter jubelten, feuerten an oder beruhigten die eigenen schwachen Nerven oder die ihrer Kinder — und das alles war erst ein müder Vorgeschmack auf das, was während der heißen Rennen abging.

Ähnliche Szenen dürften sich auch in diesem Jahr abspielen, wenn der langjährige Rennleiter Rene Mödebeck vom Doberaner Sportverein um 10 Uhr die Teilnehmer des ersten Rennens für den „Geburtsjahrgang 2008 und jünger“ auf die Strecke schicken wird: zweieinhalb und dreijährige Steppkes auf Lauf- oder Dreirädern sind regelmäßig mit am Start. Die Nachwuchstalente von morgen.

Lediglich das fünfte und sechste Rennen wird von aktiven Radsportlern aus den Vereinen bestritten. Da geht es über zwölf oder 20 Runden über den 500 Meter langen Rundkurs durch das Wohngebiet.

Bürgermeister Siewert und seine Gemeindevertreter planen aber schon längst die nächste „wichtige Angelegenheit der Gemeinde“: Das dreitägige „Gemeinde- und Sportfest in Hohenfelde“ beginnt am 13.

September.

Startnummern gibt es ab 9.30 Uhr
Teilnahmeberechtigt an der „Kleinen Friedensfahrt“ in Hohenfelde am Sonnabend sind Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Rostock sowie Gäste von außerhalb.

Austragungsort ist das Wohngebiet am Schwanenteich in Hohenfelde.

Anmeldungen sind ab 9 Uhr vor Ort möglich, die Nummernausgabe erfolgt ab 9.30 Uhr.

Gestartet werden fünf Rennen für Kinder der Jahrgänge 2008 bis 2000. Außerdem finden zwei Schülerrennen der Altersklassen U13 und U15 statt.

Klaus Walter

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